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Abschlussübung (21.10.2017)

Samstagnachmittag in Ettingshausen, blitzendes Blaulicht in der Rathausstraße. Zwei Feuerwehrfahrzeuge und 15 ehrenamtliche Helfer sind zu sehen.
Qualm wabert über den Hof. Ursprung scheint die Garage die auch als Werkstatt genutzt wird. Irgendjemand ruft aufgeregt "Petra ist noch da drin!"

So sah es um kurz nach 16 Uhr aus. Wehrführer Frank Schomber hatte sich überlegt dass es in dem genannten Objekt zu einer Verpuffung kam. Während eine verletzte Person den Weg nach draußen fand, verlor "Petra" die Orientierung und wurde vermisst.

Sofort leitete Einsatzleiter Marc Biedenkopf die Rettungsmaßnahmen ein. Zwei Feuerwehrmänner gingen unter Atemschutz in den Rauch. Neben den Atemschutzflaschen und -masken hatten sie noch mehr mit: Rettungstuch, Fluchthauben, eine Feuerwehrleine und die Wärmebildkamera - knapp 25 Kilo Ausrüstung, pro Person. Und dazu noch den Wasserschlauch.

Mit der Wärmebildkamera sieht man, trotz dichtestem Rauch, wie die Umgebung aussieht. Und dank ihr wurde "Petra" in wenigen Augenblicken gefunden und ins freie gebracht.

Auch draußen war man fleißig. Parallel wurde die Übungsstelle abgesichert, der Tank des Löschfahrzeuges mit dem Hydrantennetz verbunden, ein Lüfter in Stellung gebracht und zwei weitere Einsatzkräfte, diesmal mit weiblicher Unterstützung, rüsteten sich mit Atemschutz aus. Auf dem Nachbargrundstück wurde eine Verletztensammelstelle errichtet, wo die Übergabe an den Rettungsdienst stattfinden sollte.

Während man alle Hände voll zu tun hatte passierte jedoch ein weiteres Unglück: Aus ungeklärter Ursache durchbrach ein Kleinwagen die Absperrung und fuhr ungebremst in einen parkenden Kombi.
Glas splitterte, Metall verformte sich kalt, Kunststoffteile flogen auf die Straße.

Sofort übergab Biedenkopf den spontanen Abschnitt an einen weiteren Zugführer. Mit abgespeckter Personal-Ressource begann die Erkundung der neuen Situation. Ein Fahrer war im PKW im Fuß- und Beinbereich eingeklemmt. Er gab starke Schmerzen in der Wirbelsäule an. Zugang hatten die Retter nur über die Heckklappe. Sofort begab sich eine Kollegin vom Rettungswagen ins Fahrzeuginnere und begann mit der Erstversorgung.

Nun galt es das Feuer zu bekämpfen und die eingeklemmte Person zu befreien. Wie in echt, wurden weitere Helfer bei der Übungsleitstelle angefordert. Bis zu deren Eintreffen musste man allerdings entscheiden wie es weiter geht.
Dinge, die zum Standard gehören (wenn genug Personal verfügbar ist) aber nicht zwingend notwendig sind, wurden in dem Moment vernachlässigt, wobei die Sicherheit aller Beteiligten immer im Blick behalten wurde.

Mit dem hydraulischen Rettungsgerät und einem Rettungs-Zylinder wurden zunächst die Fahrertür entfernt (um mehr Platz zu haben) und anschließend das Vorderfahrzeug inklusive Lenkrad von den Beinen des Eingeklemmten weggedrückt.
Zeitgleich entfernten zwei Einsatzkräfte die Rückbank. Als die Beine frei waren, wurde die Rückenlehne nach hinten gekurbelt. Durch das Heck würde dann ein Spineboard -ein glattes Kunststoffbrett auf das man jemanden so fixieren kann, dass die Wirbelsäule keinen weiteren Schaden nimmt- unter den Rücken des Verletzten eingeschoben werden, und dieser dann auf dem Brett nach hinten aus dem Fahrzeug gerettet. Da ein solches Spineboard (noch) nicht vorhanden war, nutzte man hierzu eine Trage aus dem Katastrophenschutz, um den Verletztendarsteller schonend zu retten.

Die Rettung aus dem verrauchten Raum dauerte nur wenige Augenblicke, die Rettung des Eingeklemmten weniger als 20 Minuten - so schnell hatte Wehrführer Schomber es erhofft, aber auf Grund der "nur" 15 Anwesenden nicht erwartet.
So ging es, nach der direkt im Anschluss durchgeführten Nachbesprechung, nochmal an die beiden Unfallfahrzeuge.
Die rausgearbeitete Zeit nutzte man nun um weitere Einsatztaktiken zu probieren und alternative Rettungstechniken (z.B. der Einsatz der Säbelsäge) zu demonstrieren.
Natürlich hatte die Übung mittlerweile auch einige Zuschauer auf den Plan gerufen. Staunend und neugierig wurde das Treiben beobachtet, auch wenn mittlerweile kein Qualm mehr durch den Hof zog.

Gemeinsam wurde anschließend aufgeräumt und die Materialien für den nächsten Einsatz vorbereitet.
Für die kurzfristige Sperrung der Straße bitten wir um Verständnis.

                    

 

Hervorragender 10. Platz beim Finale der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Alsfeld am 27.08.2017

Tausende Besucher verfolgten am Sonntag den Landesentscheid der Hessischen Jugendfeuerwehrwettbewerbe und das Finale der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Alsfeld. Die Wettbewerbsbahnen im Erlenstadion und an der Stadthalle waren zeitweise von Zuschauerreihen gesäumt.

Den Sieg bei den Feuerwehrleistungsübungen erzielte Ranstadt-Ober-Mockstadt mit 90,3 Prozentpunkten, gefolgt von Petersberg-Margretenhaun mit 89,6 Prozentpunkten und Freigericht-Somborn mit gleicher Punktzahl. Die Margretenhauner Feuerwehrleute konnten sich mit einem fünf Sekunden betragenden Zeitvorteil bei den Feuerwehrknoten durchsetzen. Insgesamt waren 21 Mannschaften bei dem Landesentscheid gestartet.

Bei der Feuerwehrleistungsübung wetteiferten Brandschützer aus ganz Hessen in Sachen Wissen und Praxis. So mussten unter anderem Fachfragen in einem Test beantwortet und ein Löschangriff vorgeführt werden. Bei dem Angriff diente ein Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr als Szenario, sodass die Feuerwehrleute mit Atemschutzgerät auf dem Rücken ein Brandopfer in Puppenform retten mussten. Zudem musste eine Steckleiter richtig in Stellung gebracht werden und die Kenntnis in Sachen Knotenkunde gezeigt werden.

Endergebnisse der Feuerwehrleistungsübung im Überblick:

Ranstadt-Ober-Mockstadt (90,3), Petersberg-Margretenhaun (89,6), Freigericht-Somborn (89,6), Fürth (89,2), Korbach-Goldhausen I (87,5), Ebersburg-Ried (86,8), Steinau an der Straße-Uerzell/Neustall (86,5), Birstein-Unterreichenbach (86,1), Ebsdorfergrund-Dreihausen II (85,8), Reiskirchen-Ettingshausen (84,7), Eichenzell-Rothemann (85,5), Diemelstadt-Helmighausen II (84,4), Kassel-Niederzwehren (84,4), Alheim-Erdpenhausen (83,7), Wabern I (83,7), Naumburg II (83,3), Korbach-Goldhausen II (83,3), Meißner I (83,3), Idstein (81,9), Alsfeld-Lingelbach (81,0) und Flieden-Magdlos (80,9).

 

Übung "Löschmittel Schaum" am 12.08.2017

Die Feuerwehr löscht das Feuer mit Wasser, das weiß jeder. Doch manche Brände fordern ein anderes Löschmittel: Schaum. Und dieser hat einige Besonderheiten die man beachten muss ...

Trotz Dauerregen trafen sich heute Nachmittag wieder knapp 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr in Ettingshausen, um sich zum Thema Löschschaum fortzubilden. In einem kurzen theoretischen Unterricht ging Zugführer Carsten Kestawitz auf die Wichtigsten Dinge dazu ein. Er nannte Einsatzgrundsätze, ging auf Vor- und Nachteile der verschiedenen Schaumarten ein und berechnete -zusammen mit den Anwesenden- Schaummengen und Einsatzdauer. Um das alles zu unterstreichen, ging es im Anschluss in die Praxis. Mit einer Schaumübungsbox, von der Einsatzabteilung Reiskirchen zur Verfügung gestellt, wurde mehrfach ein Flüssigkeitsbrand gelöscht. Hier konnte man eindrucksvoll sehen wie sich der Schaum im Feuer verhält. Es zeigte sich, dass es auch spezieller Einsatztaktiken braucht, um zum schnellen und gezielten Löscherfolg kommt. Danach wurde dann ein echter Schaum-Einsatz vorbereitet. Schritt für Schritt wurden verschiedene Dinge ausprobiert: Was passiert mit dem Schaum bei zu wenig Druck im System? Wie sieht "Schwerschaum" im Gegensatz zum "Mittelschaum" aus? Wie ist er beschaffen? Was passiert beim Kontakt mit Löschpulver oder starkem Regen? Es kam dabei zum ein oder anderen "Aha-Effekt" bei den Beteiligten. Nach etwa zweieinhalb Stunden ging es zurück zum Feuerwehrhaus wo man Fahrzeuge und Geräte reinigte und wieder einsatzbereit machte. Zum Abschluss dankten Wehrführer Frank Schomber und Carsten Kestawitz für das engagierte und interessierte Mitmachen trotz der Nässe von oben.

 

Übung "Tragbare Leitern" am 29.07.2017

Trotz Sommerferien und gutem Wetter, trafen sich am heutigen Samstag zwei Löschgruppen (18 Personen) der Einsatzabteilung Ettingshausen zu einer Ausbildungseinheit mit dem Thema "Tragbare Leitern".
In einer kurzen theoretischen Einheit ging Wehrführer Frank Schomber auf die verschiedenen Leiterarten, Einsatzmöglichkeiten und -höhen ein.  Im Anschluss daran fuhr man zu einem Objekt, um das eben gehörte, praktisch umzusetzen.

Zunächst wurde die korrekte und sichere Entnahme vom Fahrzeugdach vorgestellt. Wie man die Leiter dann zusammen baut und welche Aufgaben die drei bzw. vier Einsatzkräfte haben, sodass jeder in einer Stresssituation seine Handgriffe beherrscht, war der nächste Schritt. Bei mehreren Anleiterübungen, in verschiedenen Höhen, durfte und konnte jeder mit anpacken.

Bevor die Leiter wieder zurück auf das Löschfahrzeug gebracht wurde, stellten sich die Anwesenden der Aufgabe "Eisrettung", also wie kann man die Leiter nutzen, um Personen die in Eis eingebrochen sind, zu retten.
Hierbei ging es heute nicht um Schnelligkeit, sondern vor allem das sichere Vorgehen für alle, inklusive der Helfer selbst.

Zurück am Feuerwehrhaus galt es einen so genannten Leiterbock aufzustellen und mit dessen Hilfe eine Person aus einem Schacht zu retten. Zugführer Marc Biedenkopf unterstützte hier zudem mit seinem Wissen aus dem Bereich der Absturzsicherung. Auch hier wurden verschiedene Knoten, Techniken und Möglichkeiten angesprochen.

Während dieser Übung, kam es im Ortsgebiet von Ettingshausen zu einem medizinischen Notfall. Da an der Übung auch Rettungsdienstpersonal (Notfallsanitäter) zugegen war, bot man sich als Voraushelfer für den Rettungsdienst an. Während ein Großteil die Übung weiterführte, fuhren drei Einsatzkräfte mit Notfallrucksack und AED (Defibrillator) zum Notfallort und konnten die Person, bis zum Eintreffen des Rettungswagens, erstversorgen und die Person an die Kollegen übergeben. Als man wieder am Feuerwehrhaus ankam lag die Ausbildung in den letzten Zügen.

Frank Schomber dankte den Ehrenamtlichen für das Engagement und war sehr erfreut über die Anzahl der Teilnehmer im Allgemeinen und der "neuen" Nachwuchskräfte besonders.

 

Dritter Platz für Ettingshäuser Jugendfeuerwehr beim Kreisentscheid (18.06.2017)

Die Jugendfeuerwehr hat beim Kreisentscheid in Lindenstruth am Sonntag, den 18. Juni den dritten Platz erreicht. Sie verpasste mit 1378 Punkten nur um vier Punkte die Qualifikation zum Landesentscheid in Alsfeld. Zu diesem fahren die Jugendfeuerwehren aus Hattenrod, Hungen sowie das Mädchenteam aus Utphe.

 

Ettingshausen belegt beim Bezirksentscheid den 3. Platz und qualifiziert sich somit für den Landesentscheid (10.06.2017)

Die acht besten Feuerwehr-Wettkampfgruppen aus Mittelhessen trafen sich am Samstag, den 10.06. in Grünberg, um beim Bezirksentscheid die Teilnehmer für die Landeskonkurrenz in Alsfeld am 27. August zu ermitteln. In der Endwertung erreichten die ersten drei Mannschaften alle eine Leistung von 99 Prozent. Deshalb war die Zeit für das Anlegen der Knoten ausschlaggebend. Die Platzierungen lauteten daher wie folgt:

1. Alsfeld-Lingelbach (99 Prozent)

2. Ebsdorfergrund-Dreihausen II (99 Prozent)

3. Reiskirchen-Ettingshausen (99 Prozent)

4. Ebsdorfergrund-Dreihausen I (97,9 Prozent)

5. Breichen-Werschau (97,6 Prozent)

6. Reiskirchen-Hattenrod (95,9 Prozent)

7. Weilburg-Waldhausen-Odersbach (94,3 Prozent)

8. Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen (93,9 Prozent)

 

Ettinghausen siegte beim Kreisentscheid 2017 in Grünberg der Hessischen Feuerwehrleistungsübung (20.05.2017)

Ettingshausen holte sich den Sieg beim Kreisentscheid 2017 der Hessischen Feuerwehrleistungsübung auf dem Gelände der Feuerwehr Grünberg. Für Titelverteidiger Hattenrod reichte es diesmal "nur" für den zweiten Platz. Für Ettingshausen erzielten Silvana Lukas, Thomas Ruhl, Christina Franke, Peter Görnert, Marc Biednekopf und Michael Schmücker die Traumpunktzahl von 100 Punkten und verwiesen Hattenrod mit 99,33 Punkten auf den zweiten Platz. Jedoch vertreten beide Mannschaften am 10. Juni den Landkreis beim Bezirksentscheid des Regierungspräsidiums Gießen an gleicher Stätte. Auf dem dritten Platz landete Krumbach. Einmal mehr waren Hattenrod, Krumbach, Ettingshausen und Gießen-Mitte mit jeweils zwei Mannschaften vertreten. Hinter dem Siegertrio rangierten Gießen-Mitte II (96,55 Punkte), Rüddingshausen (96,26), Stockhausen/Göbelnrod (92,13), Fernwald (91,85), Grünberg (91,07), Gießen-Mitte I (90,74), Ettingshausen II (90,72), Krumbach II (90,46), Hattenrod II (89,59) und Stangenrod (87,98), die alle die Leistungsstufe Gold erreichten. Dies freute vor allem Landrätin Anita Schneider, die bei der Siegerehrung die Einsatzkräfte für ihre tolle Leistung lobte.

 

Jahreshauptversammlung (27.01.2017)

Am 27.01.2017 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Abschlussübung (05.11.2016)

Heute Nachmittag trafen sich 20 Einsatzkräfte aus Ettingshausen zu einer Einsatzübung am Ortsrand. Angenommen wurde ein Zusammenstoß zwischen einem landwirtschaftlichen Gefährt und einem mit zwei Personen besetzten PKW.
Beide Insassen waren im Fahrzeug eingeschlossen. Bereits sechs Minuten nach dem Alarm war die Unfallstelle durch den Einsatzleiter erkundet und die ersten Maßnahmen eingeleitet.
Absichern der Unfallstelle und der Unfallfahrzeuge sowie die Zugangsöffnung um die Insassen zu versorgen. Hand in Hand konnte man die erste Person gleich retten. Die Person wurde durch rettungsdienstliches Fachpersonal in den eigenen Reihen, bis zur Übergabe an den Rettungswagen, behandelt. Um die zweite Person zu retten wurde das Dach aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Die im Schnitt geforderten 20 Minuten zur technischen Rettung wurden nicht ganz ausgereizt.

In der Übungsnachbesprechung wurden trotzdem Dinge angesprochen die man noch mehr optimieren könnte.
Durch Regen und Matsch an der Übungsstelle wurden die Gerätschaften einer intensiven Reinigung und Pflege unterzogen, bevor man es sich im geselligen Teil von Anstrengungen erholte.

 

Jahreshauptversammlung (29.01.2016)

Am 29.01.2016 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Alarmübung der FF Ettingshausen und Hattenrod (19.08.2015)

 Am Mittwochabend sah man schwarze Rauchwolken am Rand von Ettingshausen...Weitere Informationen finden Sie hier

 

Übung technische Hilfeleistung (01.08.2015)

Am Samstagmorgen trafen sich die aktiven Einsatzkräfte für eine Übung im Bereich der technischen Unfallrettung. Mit dem Löschfahrzeug ging es dann nach Grünberg, auf das Gelände eines Fahrzeugverwerters, der uns Fahrzeuge zum Üben zur Verfügung gestellt hatte. Vor Ort hatten sich die beiden Ausbilder Tina und Thomas mehrere anspruchsvolle Übungsszenarien ausgedacht, so lag zum Beispiel ein Fahrzeug auf der Beifahrerseite und auf dem Fahrersitz war eine Person eingeschlossen.
Direkt nach dem Eintreffen begann man die Übung realistisch abzuarbeiten. Das Fahrzeug wurde stabilisiert, eine Zugangsöffnung - um an die Person zu kommen - wurde geschaffen, der Brandschutz wurde sicher gestellt, die Unfallstelle abgesichert und schließlich die Person gerettet, erstversorgt und an den fiktiven Rettungsdienst übergeben. Hierzu verwendete man einiges vom mitgeführten Material:
Leiterteile, Leinen, Glassägen, Krankentrage etc. Das spezielle, hydraulische Rettungsgerät musste diesmal aber genauso wenig eingesetzt werden wie die Säbelsäge, die ebenfalls Fahrzeugkarosserien durchtrennen kann.

Im Anschluss wurde das Vorgehen der Gruppe besprochen und alternative Techniken und Möglichkeiten angesprochen und ausprobiert.
Danach ging es weiter zum nächsten Unfall, diesmal mit zwei beteiligten Fahrzeugen...

Insgesamt dauerte die Ausbildung knapp fünf Stunden. Intensiv aber mit dem nötigen Spaß wurde das Lernziel erreicht und das Wissen in diesem Bereich aufgefrischt.
Ein Dank gilt den Ausbildern und der Grünberger Firma, die uns Fahrzeuge und das Gelände zur Verfügung gestellt hat.

 

Jahreshauptversammlung (30.01.2015)

Am 30.01.2015 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Jugendfeuerwehr Ettingshausen ist Kreismeister (01.06.2014)

Erfolgreiche Titelverteidigung und ein echter Hattrick sind das Ergebnis des von der Jugendfeuerwehr Albach anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens ausgerichteten Jugendfeuerwehr-Kreisentscheides. Während bei den Mädchen das Team aus Utphe den Sieg aus dem Vorjahr wiederholen und noch fünf Punkte mehr erzielen konnte, schaffte die Jugendfeuerwehr Ettingshausen einen lupenreinen Hattrick. Schon 2012 und im Vorjahr waren sie als Sieger vom Platz gegangen.

Vier Stunden lang dauerte der Kreisentscheid auf dem Sportplatzgelände in Albach. Zunächst galt es im A-Teil, dem Löschangriff, eine gute und vor allem fehlerfreie Leistung zu erreichen. Dabei zahlte sich bei Ettingshausen (Nic Riedmann, Daniel Batschurin, Jannik Wagner, Philip Rahn, Eric Pleyer und Julian Lukas) das ausgiebige Training unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Tilman Haag und Patrick Zöller aus. Dank dieser Leistung war der Grundstein zur Titelverteidigung gelegt. Im B-Teil, dem Staffellauf, zeigten die Jugendlichen ihr ganzes Können. Den zweiten Platz belegte Hattenrod vor Burkhardsfelden. Alle drei Mannschaften vertreten den Landkreis beim Landesentscheid in Korbach.

 

Info-Tag "Erste Hilfe" am Nahkauf (22.02.2014)

Erste-Hilfe, viele Menschen denken sofort an abgerissene Glieder bei Unfällen, starkblutende und unschöne Wunden. Sofort hat man Bilder im Kopf, die Überforderung suggerieren und dies führt zu einer gewissen Verunsicherung.

Erste Hilfe ist, wie der Name schon sagt, die erste Hilfe bei einer Erkrankung und Verletzung und beinhaltet ggf. die Überbrückung der Zeit, bis qualifiziertes Personal übernimmt. Das bedeutet nicht, dass man als Ersthelfer komplizierte medizinische Maßnahmen durchführen muss oder Ähnliches von einem erwartet wird. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist für den Betroffenen da zu sein und dass man ihn nicht alleine lässt.

Diesen Hinweis und weitere Tipps konnten sich interessierte Besucher des Ettingshäuser Einkaufsmarktes von den Einsatzkräften der Feuerwehr Ettingshausen geben lassen. „Erste Hilfe ist ganz einfach - man muss sich nur trauen!“ war die Kernaussage.

Viele Befragte wussten was sie bei sich selber tun, wenn man mit dem Fuß umknickt, sich die Finger verbrennt oder evtl. verschluckt hat. Auf die Frage ob es dann so falsch sein kann, seine positiven Erfahrungen auch anderen zugute kommen zu lassen, kamen dann die erstaunten Antworten „stimmt, das hilft mir ja auch immer!“

„Die Betroffenen sind verletzt oder erkrankt, aber sind sie deswegen entmündigt oder ähnliches? Nein, man kann sie in alles einbeziehen und sie fragen was sie von einem erwarten.“ Auch diese Information lies so manch einen staunen und zustimmen.

 Trotzdem wurden Termine und Möglichkeiten geboten um das vorhandene Erste-Hilfe Wissen aufzufrischen. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, die auch Informationsmaterial und einen Rettungswagen zur Verfügung stellten, wird zudem im Herbst ein Kurs im Feuerwehrhaus Ettingshausen stattfinden. Hier erhalten Sie die unverbindliche Anmeldung.

 Nach den Kfz-Rettungskarten und dem Feuerlöschspray, war dies die dritte Informationsveranstaltung die die Feuerwehr im Reiskirchener Ortsteil anbot und durchführte.

 

Jahreshauptversammlung (31.01.2014)

Am 31.01.2014 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Skyrun Düsseldorf (05.10.2013)

Am 5. Oktober 2013 fand der 6. Firefighter Skyrun, ein Treppenlauf für Feuerwehrmänner und –frauen, in Düsseldorf statt. Die Gemeinde Reiskirchen wurde bei diesem jährlich stattfindenden sportlichen Event von 4 Teams aus den Ortsteilen Ettingshausen, Lindenstruth und Hattenrod vertreten. Frank Schomber, Barbara LaPlante, Jessica Wagner (FF Ettingshausen), Pavel Thomaschewski, Jonas Jung, Lars-Patrick Grün, Felix Steiner (FF Lindenstruth) und Christoph Riedmann (FF Hattenrod) stellten sich der Herausforderung und waren nach einigen zuvor absolvierten Trainingseinheiten bereit für den Wettkampf.

Die diesjährige Auflage des „Firefighter Skyruns" wurde nun schon zum zweiten Mal im ARAG-Tower, dem Hauptsitz des ARAG-Versicherungskonzerns, ausgetragen. Ziel war es, die 625 Stufen bis in die 25. Etage des Gebäudes in 120 Metern Höhe mit komplett angelegter Feuerwehr-Schutzkleidung und PA-Gerät auf dem Rücken möglichst schnell zu überwinden. Dabei starteten die Teilnehmer im Zweier-Team und traten im direkten Vergleich gegen ein weiteres, zugelostes Team an. Insgesamt starteten 256 teilnehmende Teams. Konnte das gegnerische Team geschlagen werden, so war das Gewinnerteam eine Runde weiter und durfte erneut antreten.

Nach dem zweiten Lauf war leider Schluss für alle Reiskirchener Teams, denn das gegnerische Team war schneller. Trotzdem sind alle mit ihrer Leistung zufrieden und freuen sich auf den nächsten Wettkampf!

Rückblickend war der „Firefighter Skyrun" auch in diesem Jahr wieder eine Bereicherung für das Sportteam, da nicht nur am Tage des Wettkampfes die körperliche Fitness und der Teamgeist der Feuerwehrleute unter Beweis gestellt werden konnte, sondern auch im Zuge der Vorbereitung und des Trainings für den „6. Firefighter Skyrun" die Kondition und Ausdauer ausgebaut werden konnten.

In der Gesamtwertung erreichten die Reiskirchener  die Plätze 118, 135, 146 und 163 und konnten sich damit im Mittelfeld behaupten.

Für große Aufmerksamkeit sorgten die neuen Wettkampfhelme des „harten Kerns“ der Reiskirchener Firefighter. Von einem Sponsor aus Lindenstruth zur Verfügung gestellt und pünktlich zum jetzigen Wettkampf fertig, fielen sie durch ihr außergewöhnliches Design in der Masse der Atemschutzgeräteträger besonders auf.

Die ausgedienten Helme wurden restauriert und dann von einem Ettingshäuser Airbrushkünstler gestaltet. Auf der Grundfarbe schwarz ziehen sich Flammen über den Helm, rechts erstrahlt eine Wolkenkratzerskyline, links rennt ein Feuerwehrmann Richtung Ziel und auf der Rückseite befindet sich der Läufername.

Zur Motivationssteigerung gehört aber auch das gemeinsame Feiern. Und somit ging es im Anschluss an die Veranstaltung gemeinsam in die Altstadt von Düsseldorf wo noch bis spät in die Nacht gefeiert wurde.

 

Jugendfeuerwehr Ettingshausen ist Kreismeister (23.06.2013)

Am 18. August in Freigericht findet der diesjährige Landesentscheid statt. Dort wird die beste hessische Jugendfeuerwehr gesucht, mit dabei ist die Jugendfeuerwehr Ettingshausen. Beim Kreisentscheid setzten sie sich im Wettbewerb von insgesamt 19 Jugendfeuerwehren durch.

Am Sonntag, den 23.06.13 fand der diesjährige Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren rund um das Gerätehaus der Nieder-Bessinger Wehr statt. Mit Kuchen, gekühlten Getränken und leckerem vom Grill wurden die Gäste als auch Mannschaften bestens versorgt. Dies lobte auch Michael Weber, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender. Landrätin Anita Schneider lobte das hohe Engagement der Betreuer als auch der vielen Jugendlichen, die in ihrer Freizeit einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen.

Neben einem Staffellauf hatten die Jugendlichen auch einen Löschangriff unter den strengen Augen der Wertungsrichter vorzuführen. Am Nachmittag ehrten Bürgermeister Bernd Klein und Stadtbrandinspektor Marco Römer die Sieger.

Bei den Mädchenmannschaften landete Saasen auf dem dritten Platz mit 1324 Punkten, zweiter wurde Villingen mit 1327 Punkten und erster Utphe mit 1349 Punkten.

Bei den gemischten Mannschaften wiederholte Ettingshausen seinen Vorjahressieg mit 1409 Punkten, gefolgt von Nieder-Bessingen mit 1384 und Nonnenroth mit 1381 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgen: 4. Langd (1380), 5. Hattenrod 1 (1369), 6. Hattenrod 2 (1367), 8. Hungen (1361), 10. Rabertshausen (1350), 11. Steinbach 1 (1349), 16. Steinbach 2 (1121). Utphe, Ettingshausen und Nieder-Bessingen werden am 18. August die Jugendfeuerwehren des Landkreis Gießen beim Kreisentscheid in Freigericht vertreten.

Vorjahressieg wiederholt: Jugendfeuerwehr Ettingshausen mit Betreuerteam.

 

1202 Stufen für den guten Zweck - Skyrun Frankfurt (26.05.2013)

Wie auch im vergangenen Jahr, bekamen Feuerwehrleute die Gelegenheit, Ihre körperliche Fitness unter Beweis zu stellen. In Frankfurt wurde die 7. Auflage des MesseTurm SkyRuns im Rahmen des Wolkenkratzer Festivals am 26. Mai ausgetragen. Nach fünf Jahren Pause konnte endlich wieder die Chance genutzt werden, die einzigartige Skyline von „Mainhattan“ mit einem Fest zu feiern und hierbei das Treppenhaus des wohl bekanntesten Turm Frankfurts unter Schweiß und Anstrengung zu „durchfliegen“.

Der Skyrun Frankfurt, der höchste Treppenhaus-Lauf in Europa, stellt mit seinen 61 Stockwerken, 1202 Stufen und 222 Höhenmetern eine gefürchtete Herausforderung für Amateure und Profisportler dar, denn das rechtsdrehende Treppenhaus lässt die Läufer auf den ersten 11 Etagen aufgrund der unterschiedlichen Treppenstufen-Kombinationen verzweifeln. Nicht ohne Grund zählt der Messeturm zur höchsten Bewertungsstufe im Towerrunning World Cup im Jahr 2013.

Beim Charity Event der Extraklasse stand neben den internationalen sportlichen Höchstleistungen, vor allem der gute Zweck im Vordergrund. Die Startgebühr der Läufer, Teams und Feuerwehrleute kommt der ARQUE (Arbeitsgemeinschaft für Querschnittsgelähmte) zu Gute, in der sich seit 1979 etwa 600 Eltern Querschnittsgelähmter Kinder, Jugendlicher sowie Erwachsene zur gegenseitigen Hilfe zusammengeschlossen haben.

Höhepunkt des Jahres in Sachen Hochhaus-Run ist die Mainmetropole Frankfurt sicherlich auch für die Starter der Feuerwehrsportgruppe „Skyrun“, die sich aus drei Ortsteilen der Gemeinde Reiskirchen zusammengefunden hat. Das Team Heat for Speed (3 Läufer) stellten sich zum zweiten Mal der doch eher ungewöhnlichen Aufgabe. In der Feuerwehr Team Elite Wertung mit voller Einsatzkleidung und angeschlossenem Atemschutzgerät (ca. 25 kg), hieß es den Turm zu bezwingen. Trainingseinheiten in Gießen und Frankfurt mit 12 bzw. 45 Stockwerken konnten im Vorfeld absolviert werden. Die 61 Stockwerke waren dennoch eine weitaus höhere Belastung. Trotz alledem konnten die Starter Pavel Thomaschewski (Lindenstruth), Frank Schomber und Christina Franke (Ettingshausen) bei kontinuierlicher Laufgeschwindigkeit und verbesserter Leistung im Vergleich zum Vorjahr, die Ziellinie gemeinsam durchlaufen. Mit einer Gesamtzeit von 56:34 Minuten (ca. 18,50 Min. pro Teamläufer) konnte das grandiose Gefühl, etwas Außergewöhnliches geschafft zu haben, beim Ausblick aus dem 61. Stockwerk vom Messeturm, auf die in Wolken gehüllten Umrisse der Stadt genossen werden.

 

4. und 5. Platz bei den Feuerwehrleistungsübungen in Grünberg (25.05.2013)

Acht Feuerwehren mit 13 Mannschaften und damit drei mehr als noch im vergangenen Jahr beteiligten sich am Kreisentscheid 2013 der Hessischen Feuerwehrleistungsübung im Übungshof der Feuerwehr Grünberg. Erneut erwies sich dabei der Wettbewerb als eine Reiskirchener Domäne. So siegte Hattenrod I mit 100 Punkten vor Hattenrod II (99,3 Punkte). Beide Mannschaften vertreten den Landkreis am 29. Juni beim Bezirksentscheid. Gerade mal um sechs Sekunden verpasste Hungen (ebenfalls 99,3 Punkte) als Dritter die Qualifikation, weil die Mannschaft bei der Knotenaufgabe 24 Sekunden benötigte, während Hattenrod die vier geforderten Knoten innerhalb von 18 Sekunden vorlegte.

Gleich vier Mannschaften schickte Hattenrod ins Rennen, während Stockhausen und auch Ettingshausen mit je zwei Mannschaften vertreten waren. Wieder mit einer Mannschaft zurückgekehrt war Lindenstruth. Hinter dem Siegertrio rangierten Ettingshausen I (99 Punkte), Ettingshausen II (98), Krumbach (96,55), Steinbach (95,6), Rüddingshausen (95,2), Hattenrod III (92,9), Stockhausen I (89,1), Lindenstruth (88,9), Stockhausen II (85,2) und Hattenrod IV (außer Konkurrenz).

Jeder Teilnehmer hat darüber hinaus die Möglichkeit, das Eiserne, das Bronzene, das Silberne, das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen und neuerdings auch das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen mit Zusatzkennzeichnung für fünf Jahre zu erwerben.

Landrätin Anita Schneider und Kreisbrandinspektor Mario Binsch dankten vor allem der Grünberger Wehr für die Organisation sowie dem aus dem Landkreis Limburg-Weilburg stammenden Schiedsrichterteam und stellvertretendem Kreisbrandinspektor Marcus Leopold, der die Gesamtleitung inne hatte. Neben einer Urkunde wurde jeder Gruppe als Anerkennung auch ein Geldpreis überreicht. Das Eiserne Feuerwehrleistungsabzeichen erhielten Phillip Pleyer, Barbara LaPlante und Julia Ruhl. Das Bronzene Feuerwehrleistungsabzeichen erhielten Lukas Kleinert, Petra Ruhl, Jessica Wagner und Jörg Scheibelberger. Silber ging an Alexander Bachmann. Das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen mit Zusatzkennzeichnung errang Tilman Haag.

 

Fire Fighter erklimmen Messeturm in Basel (02.03.2013)

Zum ersten Mal nahmen Feuerwehrleute der Feuerwehrsportgruppe "Skyrun" aus Lindenstruth und Ettingshausen an der 10. Auflage des "Towerrunnings" im Messturm in Basel teil. Der Basler Messeturm ist mit 100 Metern eines der höchsten Gebäude in der Schweiz. Rund 542 Treppenstufen führen die Läufer bis in den 31. Stock, nach der Absolvierung einer ca. 100 Meter langen Laufstrecke über den Messeplatz. Alljährlich treten hunderte von Sportlern und Feuerwehrleute bei diesem Event an.

Eine Vielzahl der Teilnehmer war aus dem großen europäischen Raum angereist, denn die Popularität von Feuerwehrwettkämpfen hat in den letzten Jahren stark zugelegt. Die MUBA "Mustermesse Basel" knüpft mit der Austragung des "Towerrunnings" und der "Fire Fighter Challenge Switzerland" an diesen löblichen Trend an.

Der vertikale Sprint stellt bereits für die "normalen Läufer" eine enorme körperliche Belastung dar. Die Fire Fighter haben zusätzlich mit der rund 25 kg schweren Ausrüstung und der enormen Hitze unter der Brandschutzkleidung zu kämpfen. Jeder entwickelt seine eigene Lauftaktik, jeder hat eine andere Art und Weise sich zu motivieren, um Stufe für Stufe, Etage für Etage zu überwinden, wenn Waden und Oberschenkel anfangen zu brennen und die Luft in der Lunge langsam dünn wird.  Doch das positive Gefühl nach dem Erreichen des letzten vorgegebenen Stockwerks ist gigantisch und entschädigt für alles.

In der Kategorie Feuerwehr-Team Elite gingen Pavel Thomaschewski (Lindenstruth) 7,37 min. Lars-Patrick Grün (Lindenstruth) 7,34 min. und Frank Schomber (Ettingshausen) 7,35 min. an den Start. In der Einzelwertung starteten Jessica Wagner (Ettingshausen) 9,48 min. Christina Franke (Ettingshausen) 8,48 min., Carsten Kestawitz (Ettingshausen) 9,47 min., Frank Schomber (Ettingshausen) 7,00 min. sowie Pavel Thomaschevski (Lindenstruth) 7,14 min.

Nicht nur beim Angriff auf die Stufen, in voller Montur inklusive Atemschutz waren die Brandbekämpfer an diesem Tag zu bewundern, sondern auch bei der "Fire Fighter Challenge Switzerland" konnte gestaunt werden. In verschiedenen schweißtreibenden Disziplinen, vom Schlauchschleppen bis hin zur Kräfteraubenden "Keiser Force Machine", wurde auf dem Messeplatz gegeneinander angetreten. Eine Teilnahme der Sportgruppe ist im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen. Das Training wird sich jedoch vorerst auf den bevorstehenden Treppenlauf "Skyrun Frankfurt" konzentrieren, der mit seinen 62 Stockwerken eine weitaus größere Herausforderung darstellt.

 

 

Skyrungruppe im Trianon Frankfurt (13.02.2013)

Am vergangenen Mittwochabend fuhren neun aktive Einsatzkräfte aus Ettingshausen und Lindenstruth, als Vorbereitung für den kürzlich anstehenden Wettbewerb in Basel (Schweiz), nach Frankfurt um für den
"Skyrun" im "Trianon" zu trainieren. Beim Skyrun werden Treppenhäuser in voller Feuerschutzkleidung, mit
Atemschutzgerät auf dem Rücken, erklommen. So werden ca. 25 Kg Extragewichte mitgeführt.
Für die insgesamt 1035 Stufen, verteilt auf 45 Stockwerken, brauchte man ca. zwölf Minuten und eine gute Kondition. Als Belohnung konnten man auf dem Dach die Frankfurter Skyline bewundern
und sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auch gleich ein wenig Abkühlen.
An diesem Abend wurden so bis zu 3500 Stufen bezwungen. Im Anschluss besuchte die Gruppe noch das Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum (BKRZ) der Berufsfeuerwehrwehr Frankfurt und konnte bei einer kleinen Führung die Fahrzeuge, die Wache und die Leitstelle besichtigen.

 

Infotag Nahkauf (09.02.2013)

Am Samstag informierte die Feuerwehr Ettingshausen Interessierte und Kunden des Ettingshäuser Einkaufsmarkts über „Feuerlöschsprays“ und deren Handhabung. Die Feuerwehr stellte fest, dass herkömmliche Feuerlöscher in nahezu jedem Haushalt sind. Aber viele Bürger sind sich in der Anwendung unsicher oder müssen erst länger überlegen, wo sich der Feuerlöscher befindet. Daher stellte man ein Feuerlöschspray in einer Dose vor.
Diese wiegt oft weniger als ein Kilogramm, ist klein und einfach zu bedienen. Zahlreiche Einwohner konnten das Spray direkt ausprobieren und als Entstehungsbrand ein in Flammen geratenes Möbelstück löschen. „Das ist ja so einfach wie eine Haarspray-Dose“, sagte eine ältere Dame. Und dieser Vergleich ist passend. Die Feuerwehr informierte aber nicht nur über die Spraydosen und die verschiedenen Hersteller, sondern auch über Rauchmelder, die Kraftfahrzeug-Rettungskarten und weitere Dinge rund um die Gefahrenabwehr. Dies war nicht das erste Mal, dass die Einsatzkräfte in Ettingshausen beim Einkaufsmarkt informierten und auch diesmal gab es wieder freundliche und dankbare Rückmeldungen, sodass es sicherlich auch nächstes Jahr einen Informationstag geben wird.

Videos zum Löschspray:

Video HR-Online

Video YouTube

Test vor dem Markt: Löschen mit der Spraydose ist ungewohnt, funktioniert aber.

 

Jahreshauptversammlung (25.01.2013)

Am 25.01.2013 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Firefighter-Spinning-Hour (18.01.2013)

Der Einsatz der Feuerwehr ist ein hartes Geschäft, das oftmals den vollen Körpereinsatz verlangt. Kraft und Ausdauertraining gehören zum Feuerwehralltag dazu. Eine willkommene Abwechslung im Trainingsplan der Sportgruppe, bot die Einladung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors der Gemeinde Ebsdorfergrund (M. Büttner), der zum Spinning aufgerufen hatte. Ein solches Training wurde bereits zum 4. Mal durch die Feuerwehr-Sportgruppe Ebsdorfergrund, in Zusammenarbeit mit dem Vita Fitness in Marburg angeboten. Das Motto: Firefighter-Spinning-Hour, ein Training speziell für die wechselnde körperliche Belastung der Feuerwehrleute. Erstmals hatten wir die Möglichkeit bei diesem tollen Event dabei zu sein. Die Ausrichter und Veranstalter freuten sich über den guten Zuspruch, denn alle 30 Bikes waren belegt. Feuerwehrleute aus dem Ebsdorfergrund, Marburg und Weimar strampelten und schwitzten mit uns auf den Bikes. „Die erworbene Leistungsfähigkeit unterstützt die Feuerwehrangehörigen im täglichen Feuerwehreinsatzdienst mit seinen ständig wechselnden Aufgaben und plötzlich auftretenden Gefahren“  ist sich Spinning-Ausbilder Jörg Griess sicher. „Zudem stellt die körperliche Leistungsfähigkeit einen wichtigen Schutz vor Überbelastung und den daraus entstehenden Unfällen dar“ ergänzt Patrick Fischer (Fachdienstleiter Gesundheitserhaltung) der Feuerwehr Marburg. Der Vorteil beim Spinning (Indoorcycling) ist, dass jeder seinen Leistungsstand entsprechend trainieren kann und seine maximalen Grenzen selbst bestimmt.  Durch Musik begleitet und unter Anleitung des Spinning Ausbilders verging die Trainingszeit wie im Flug. Im Anschluss an die „Spinning-Hour“  wurden wir zum gemeinsamen Abschluss ins Feuerwehrhaus Marburg -  Ockershausen eingeladen.

 

Übung "Technische Hilfeleistung" (15.12.2012)

Am Abend des 15.12.2012 trafen sich 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ettingshausen um sich im Bereich der technischen Hilfeleistung schulen zu lassen.
Auf Grund der vielen neuen Mitglieder wurde die Gruppe zunächst durch Wehrführer und Ausbilder Frank Schomber aufgeteilt.
Die neuen erhielten einen theoretischen Überblick über die Aufgaben der einzelnen Trupps, den grundsätzlichen Ablauf eines Einsatzes und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst.
Zeitgleich kümmerten sich die Erfahrenen mit der Zusammenstellung der Materialien, die man zur Verfügung hat.
"Welche Materialien haben wir für auslaufende Betriebsstoffe?", "Welche Spreiz- oder Schneidekraft hat das Kombigerät" oder "Welche technischen Daten hat der neue Teleskopzylinder?".
Die Zusammenfassung wurde, nach den 45 Minuten Einweisung der Neuen, an die gesamte Gruppe weitergegeben.
Nun wurde es praktisch. Als erstes wurden die Materialablagen aufgebaut und noch mal gezeigt was alles im "10m-Kreis" bereitgestellt werden sollte. Wo und wie wird der Brandschutz sichergestellt?
Nachdem nun jeder wusste wo alles liegt und welche Aufgaben er hat, wurden die Geräte angewandt und das Übungsfahrzeug zerlegt.
Hydraulisches Rettungsgerät, Säbelsäge, Federkörner, und vieles mehr wurde in die Hand genommen und ausprobiert.

 

RUN´n ROLL for HELP (19.08.2012)

Zum Abschluss des Stadtfestes in Gießen wurde am Sonntag, den 19.08.2012 die 14. Auflage des Stadtlaufes Run´n Roll for Help ausgetragen. Anhand dieser Traditionsveranstaltung wurden bereits in den Vorjahren Spenden zugunsten der Lebenshilfe und der Aids-Hilfe Gießen erlaufen. Trotz heißester Temperaturen in den Nachmittagsstunden stellten sich rund 1125 Läufer den Veranstaltungen: 5 km Nordic-Walking, 1000 m Schülerlauf, 5 km-Lauf oder 10 km-Lauf. Der Rundkurs mit Start und Ziel am Brandplatz (altes Schloss) führte durch die Walltorstraße, Senkenbergstraße über die Ostanlage und Neuen Bäue nach 1650 Metern wieder zum Ausgangspunkt. Je nach ausgewählter Distanz musste die entsprechende Rundenanzahl gelaufen werden. Dem 10 km – Stadtlauf stellte sich auch das Skyrun-Team der Freiwilligen Feuerwehr Reiskirchen-Ettingshausen zum ersten Mal. Teilnehmer waren Carsten Kestawitz, Frank Schomber, Jessica Wagner und Christina Franke. Von vielen Zuschauern angefeuert ging gegen 18.00 Uhr das Läuferfeld auf die Strecke durch die Innenstadt. Schnell wurde den Läuferinnen und Läufern klar, dass nicht die Stadtlaufstrecke über diese Distanz die Herausforderung darstellen würde sondern die hohen Temperaturen, welche auch in den Vorabendstunden nicht merklich abgenommen hatten. Trink- und Erfrischungsstationen im Streckenbereich sowie die provisorisch aufgebaute Wasserdusche der Feuerwehr Gießen  waren unverzichtbar für die Überquerung der Ziellinie nach 10000 Metern. Mit guten persönlichen Laufzeiten und einer Platzierung im Mittelfeld waren die Teilnehmer der Feuerwehr Ettingshausen überaus begeistert von der Veranstaltung und beflügelt für den nächsten Lauf.

 

Radtour (28.07.2012)

Genau wie im Vorjahr wurde am Samstag, den 28.07.2012 eine Radtour der ganz besonderen Art angeboten. Der Sportverein und die Feuerwehr Ettingshausen hatten aufgrund des großen Interesses in 2011 erneut eine Radtour für jedermann geplant und angeboten. Letztendlich folgten 31 Teilnehmer dieser sportlichen Herausforderung. Mit Bus und Fahrrädern im Gepäck wurde gegen 6.00 Uhr in Ettingshausen in Richtung Gersfeld gestartet. Bewältigt werden musste eine 55 km oder eine 120 km lange Strecke. Start war der Ulstertalradweg (820 m NN) in Richtung Wüstensachsen bis Hilders, sodann auf dem Milseburgradweg inklusive dem 1127 m langen Milseburgtunnel nach Fulda. Die Touren wurden durch erfahrene „Guides“ begleitet. Das Wetter zeigte sich nach Ankunft nicht sonderlich freundlich und so wurden die ersten Abfahrtskilometer nach Frühstücksstärkung und Besichtigung des „roten Moors“ zur Schlammrallye einschließlich Regendusche. Nach einigen geradelten Kilometer kam jedoch die Sonne hervor und es konnte bei angenehmen Temperaturen und hoher Durchschnittsgeschwindigkeit in die Pedale getreten werden. Neben eingelegten Trink- und Erholungspausen konnten sich die Fahrer der 120 km Tour nach ca. 60 km auf eine kleine Stärkung am Bus freuen, welcher die Fahrt begleitete und an vereinbarten Stationen halt machte. Circa 40 km vor Erreichung des Ziels in Götzenhof wurde die Gruppe erneut ausgebremst, da heftige Regenschauer und Gewitter aufgezogen waren. Ein Cafe in Schlitz wurde daher als Nothaltestation auserwählt. Kaffe, Kuchen und sonstige Leckereien erheiterten die Wartezeit, bevor die Tour aufgrund der unbeständigen Wetterverhältnisse und der bereits verlorenen, nicht mehr einzuholenden Zeit für beendet erklärt wurde. 8 Fahrer fuhren dennoch auf direktem Weg die letzten 23 km bis zum vereinbarten Treffpunkt, dem Brauhaus Wiesenmühle in Fulda. Das rustikale Brauhaus aus dem 13. Jahrhundert, welches das größte Mühlrad Europas besitzt, ließ die Teilnehmer die vorhergegangenen Strapazen vergessen. Beim gemeinsamen Abendessen konnten die Fahrer verbrannte Kalorien wieder aufnehmen und die Beine baumeln lassen. Gegen 20.00 Uhr wurde die Heimreise mit dem Bus angetreten. Trotz eines langen und anstrengenden Tages, kamen alle Radprofis unversehrt nach Ettingshausen zurück.

 

Wettkampfgruppe in Heidelberg (24.03 - 25.03.2012)

Dieses Jahr war die Wettkampfgruppe im Trainingslager in Heidelberg um dort die Theorie für die hessische Leistungsübung in Grünberg zu pauken. Anschließend machten Sie sich einen schönen Abend, bei bestem Wetter, super Essen und guter Laune. Am Sonntag besichtigten Sie noch das Schloss, bevor Sie sich auf die Heimreise machten.

 

Übergabe der Wärmebildkamera (16.03.2012)

Auf der Jahreshauptversammlung der Gesamtgemeinde wurde der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen offiziell die neue Wärmebildkamera "ISG SD1000" übergeben.

(von links) Frank Schomber, Thomas Ruhl, Bürgermeister Holger Sehrt und Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch

 

Jahreshauptversammlung (27.01.2012)

Am 27.01.2012 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Einweihung des neuen Feuerwehrhaus (12.06.2011)

Am 12.06.2011 fand anlässlich des traditionellen Pfingstschoppen die Einweihung des neuen Feuerwehrhaus statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

2. Platz bei der Feuerwehrleistungsübung in Grünberg (28.05.2011)

Die Wettkampfgruppe (bestehend aus Frank Schomber, Michael Schmücker, Marc Biedenkopf, Alexander Bachmann, Jessica Wagner, Tilman Haag, Jörg Scheibelberger, Silvana Lukas und Anastasia Rieger) belegte in diesem Jahr den zweiten Platz bei der Feuerwehrleistungsübung in Grünberg mit 94,7 %. Auf dem ersten Platz war die Mannschaft aus Hattenrod I mit 96%. Die folgenden Ränge belegten: Hattenrod III (94,3%), Hattenrod II (93%), Rabenau-Rüddingshausen (91,4%), Fernwald-Steinbach und Grünberg-Stockhausen.

 

Jahreshauptversammlung (28.01.2011)

Am 28.01.2011 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Infotag Nahkauf (15.01.2011)

Am Samstag, den 15.01.11 verteilte die Feuerwehr Ettingshausen am örtlichen Supermarkt die kostenfreien Rettungskarten.

Die neue Fahrzeugtechnik sorgt dafür, dass Insassen - im Falle eines Unfall - immer besser geschützt sind.
Zahlreiche Airbags, verstärkte Karosserien und viele weitere Dinge sind in den Pkws verbaut.
Das macht das Befreien einer eingeklemmten Person aber sehr schwer. Feuerwehren haben immer mehr Probleme beim retten.

Damit die Einsatzkräfte einen Überblick haben, wo in den Fahrzeugen diese Dinge eingebaut sind, stellen fast alle Autohersteller die so genannten "Rettungskarten" kostenfrei zur Verfügung. Auf diesen finde man alle Infos zum Fahrzeug von den Airbags, der Lage der Batterie, Gasgeneratoren, Gurtstraffern u.v.m.

In jedem Fahrzeug sollte sich eine solche Rettungskarte befinden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wird diese hinter der Sonnenblende suchen. Sie kann im Falle eines Falles Leben retten!

Zehn Einsatzkräfte der Ettingshäuser Feuerwehr konnten innerhalb von nur drei Stunden über 100 solcher Rettungskarten an interessierte Fahrzeugführer verteilen. Sie bekamen zusätzlich eine Informationsbroschüre und einen Aufkleber der ersichtlich macht, dass dieses Fahrzeug über eine Rettungskarte verfügt.
Unterstützt wurde diese Aktion vom ADAC und dem Nahkauf Einkaufsmarkt Ettingshausen.

Wer jetzt Interesse an einer solchen Rettungskarte hat, kann sich sein Exemplar unter www.adac.de/rettungskarte raussuchen und kostenlos ausdrucken. Dort findet man auch weitere Informationen zu diesem Thema.

 

Erste Hilfe Kurs 23. und 24.10.2010

Am Samstag, den 23.10. und Sonntag, den 24.10.2010 trafen sich Mitglieder der Feuerwehr Ettingshausen um sich im Bereich der "Ersten Hilfe" auf den neuesten Stand der Dinge bringen zu lassen und die vorhandenen Kenntnisse zu vertiefen.
In 16 Doppelstunden zeigte Ihnen Ausbilder Carsten Kestawitz, vom Deutschen Roten Kreuz in Gießen (und selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Ettingshausen), wie man die verschiedenen Wunden versorgt, welche Maßnahmen man bei einer bewusstlosen Person ergreift oder wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft.
In zahlreichen praktische Übungen konnte das theoretisch Erlernte angewandt werden.
Einig war man sich, dass es sinnvoll ist diese Übungen stetig zu wiederholen um im Training zu bleiben.

Die Feuerwehr hat neben dem Brandschutz und der Hilfeleistung auch die Aufgabe das Leben zu schützen und dazu geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gibt es in Ettingshausen regelmäßige Schulungen im Bereich der Ersten-Hilfe und darüber hinaus. Man verfügt hier zusätzlich über einen voll ausgestatteten Notfallrucksack, der vor zwei Jahren aus Vereinsmitteln angeschafft wurde. Somit ist nicht nur der Ausbildungsstand sondern auch die Ausstattung auf einem hohen Niveau.

In den kommenden Wochen wird man sich auf dem Gebiet der Frühdefibrillation (Elektroschock beim Herzkammerflimmern) fortbilden. Am plötzlichen Herztod sterben in Deutschland jährlich 120.000 Menschen (zum Vergleich: etwa 5.000 im Straßenverkehr). Die Frühdefibrillation stellt, neben der Herz-Lungen-Wiederbelebung, die wichtigste Maßnahme bei einem Kammerflimmern dar.

 

Spatenstich (16.03.2010)

Die Bauarbeiten in der Straße "Am Bahnhof" in Ettingshausen waren schon seit einigen Tagen nicht zu übersehen. Am Dienstagnachmittag wurde mit dem Spatenstich der Neubau des Feuerwehrgerätehauses offiziell in die Wege geleitet... weiterlesen

 

Jahreshauptversammlung (29.01.2010)

Am 29.01.2010 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Landesentscheid der Jugendfeuerwehren (13.09.2009)

Am Sonntag, den 13.09.09 fand in Breuberg-Sandbach der Landesentscheid der Jugendfeuerwehren des Landkreises Gießen statt. Die Jugendfeuerwehr Ettingshausen erreichte Platz 33 von 39. Leider sind kurz vor den Wettkampf drei Jugendliche erkrankt, sodass die Mannschaft noch umgestellt werden musste. Trotzdem aber ein sehr großes Lob an die Jugendfeuerwehr, die Betreuer, sowie an den Jugendwart Marc Biedenkopf. Weiter so...

 

2. Platz der Jugendfeuerwehr Ettingshausen bei Kreisentscheid (21.06.2009)

Am Sonntag, den 21.06.2009 fand in Rabenau-Londorf der Kreisentscheid im Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren des Landkreises Gießen statt. Am Kreisentscheid nahmen 14 Manschaften aus 6 Gemeinden teil. Mit dem 2. Platz qualifizierte sich die Jugendfeuerwehr Ettingshausen für den Landesentscheid am 13.09.2009 in Breuberg-Sandbach. Hier die genauen Ergebnisse:

Jungenwertung:
01. Lich-Nieder Bessingen                    1423 Punkte
02. Reiskirchen-Ettingshausen              1403 Punkte
03. Hungen-Nonnenroth 1                    1401 Punkte
04. Reiskirchen-Hattenrod                    1399 Punkte
05. Reiskirchen-Bersrod                       1394 Punkte
06. Hungen-Langd                              1393 Punkte
07. Hungen-Trais Horloff                      1379 Punkte
08. Buseck-Großen Buseck                   1376 Punkte
09. Rabenau-Rüddingshausen                1362 Punkte
10. Grünberg-Stangenrod                     1337 Punkte
11. Reiskirchen                                   1315 Punkte
12. Reiskirchen-Saasen                        1232 Punkte

Mädchenwertung:
01. Lich Nieder Bessingen                     1418 Punkte

Gruppe ohne Wertung
01. Hungen Nonnenroth 2                     1402 Punkte

 

Hattenrod I entschied den Wettbewerb für sich (23.05.2009)

Erstmals wurde in diesem Jahr die neue Hessische Feuerwehrleistungsübung für den Landkreis Gießen auf dem Feuerwehrstützpunkt Grünberg ausgetragen. Bereits seit einigen Jahren hatte es Überlegungen für eine attraktive Gestaltung gegeben, war die Teilnahme doch hessenweit rückläufig. Die Bestimmungen wurden von einer Projektgruppe unter Mitwirkung der Landesfeuerwehrschule und des Landesfeuerwehrverbandes neu erarbeitet. Die Hoffnung, dass sich dadurch das Interesse verbessert, erfüllte sich jedoch landesweit nicht, wie Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld am Samstag ausführte.

Die Wettkampfgruppe Ettingshausen (Silvana Lukas, Thomas Ruhl, Michael Schmücker, Pascal Schindler, Marc Biedenkopf und Frank Schomber) hat bei den Hessischen Feuerwehrleistungsübungen in Grünberg den 4. Platz belegt. Die Leistungen aller Mannschaften lagen extrem nah beieinander. Mit immerhin 95% für Ettingshausen folgten auf Platz 3 Rüddingshausen (96%), auf Platz 2 Hattenrod II (97%) und auf dem 1.Platz traditionell Hattenrod I mit 100%.
Alle teilnehmenden Teams haben die Leistungsstufe Gold erreicht (Gesamtwertung des Teams).
Und auch bei den persönlichen Leistungsabzeichen wurden alle Ziele trotz 32 Zusatzfragen die es zum Teil sehr in sich hatten erreicht!
Pascal Schindler hat die erste Stufe des Feuerwehrleistungsabzeichen erhalten, alle anderen Ettingshäuser bekamen die Auszeichnung Gold mit Zusatzkennzeichnung 5.

 

Alarmübung der FF Ettingshausen und Hattenrod (25.10.2008)

 Die angenommene Lage war ein Vollbrand der Ettingshäuser Grillhütte...Weitere Informationen finden Sie hier

 

Berufsjugendfeuerwehrtag (12.-13.09.2008)

Vom 12.09. bis 13.09.08 haben 27 Jugendliche an dem diesjährigen Berufsjugendfeuerwehrtag von Hattenrod und Ettingshausen teilgenommen. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Hattenrod siegt erneut beim Kreisentscheid (24.05.2008)

Nur vier Wehren beteiligen sich an Feuerwehrleistungsübung in Grünberg - Gewinner richten Bezirksentscheid aus

 Hattenrod sicherte sich erneut den Sieg beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung für die Feuerwehren des Landkreises Gießen. An dem auf dem Übungshof der Feuerwehr Grünberg ausgetragenen Wettbewerb beteiligten sich jedoch nur vier Feuerwehren mit fünf Mannschaften. Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld richtete bei der Siegerehrung seine Hoffnung auf die Ausschreibung für 2009, denn dann soll die Abnahme auch als Leistungsnachweis der Grundausbildung anerkannt werden. Durch fünf Fehlerpunkte im theoretischen Teil verpasste Hattenrod die Idealpunktzahl von 1000 und siegte mit 995 Punkten vor Ettingshausen (985), Rüddingshausen (935) und Lindenstruth (930). Neben dem praktischen Teil mussten innerhalb von 10 Minuten schriftlich 15 Fachfragen beantwortet werden.

 

 

Wettkampfgruppe in Limburg (19.04 - 20.04.2008)

Unsere Wettkampfgruppe war in diesem Jahr im Trainingslager in Limburg. Dort wurde die Theorie für die hessische Leistungsübung gepaukt. Anschließend waren wir essen und haben den Tag gemütlich beendet.

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung (25.01.2008)

Am 25.01.2008 fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrverein und der Einsatzabteilung statt. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Feuerwehr-Freundschaft bei Treffen weiter gefestigt

Gäste aus Goleszow zu Besuch - Kontakt besteht seit 1999 - Ausflüge zum Feuerwehrmuseum in Fulda und nach Marburg

 

Die polnische Floriansjünger verbrachten drei abwechslungsreiche Tage in Ettingshausen. Angefangen hatte der Kontakt 1999 mit der Übergabe des LF8, seither gab es vier Treffen. An dem dreitägigen Besuch wählten wir als Ausflugsziel das Feuerwehrmuseum in Fulda. Ebenso gab es auch einen Abstecher auf dem Kreuzberg in der Rhön sowie besuchten wir Marburg. Darüber hinaus gab es weiter Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde.

 

 

 

Leider nur Platz 4 bei den hessischen Leistungsübungen in Grünberg am 19.05.2007

Der erster Platz ging wie gewohnt an Hattenrod I, zweiter Platz Rüddingshausen, dritter Platz Lindenstruth und der fünfte Platz  an Hattenrod II. Durch ungünstige Auslosung bei den Funktionen für den praktischen Teil war die Gesamtzeit der Übung (8min.45sec.) für uns nicht mehr zu erreichen. Mit einer Minute über die Vorgabe bedeutete dies mehr als 60 Punktabzüge. Weiterhin gab es noch 5 Fehler in der Theorie und somit weitere 25 Punktabzüge. Die Wettkampfgruppe bestand in diesem Jahr aus: Frank Schomber, Heinz Schomber, Michael Schmücker, Marc Biedenkopf, Thomas Ruhl, Jörg Scheibelberger, Tilman Haag, Tina Franke, Silvana Lukas und  Tamara Uhde. Nichts desto trotz haben wir anschließend wie jedes Jahr mit Hattenrod noch schön gefeiert. Beim Wettkampf in Momberg erreichten wir Platz 8 von 20.

 

Wettkampfgruppe in Marburg

Im Jahr 2007 war die Wettkampfgruppe im Trainingslager in Marburg um dort die Theorie für die hessische Leistungsübung in Grünberg zu lernen. Wir machten uns auch wieder einen schönen Abend bei gutem Essen und bester Laune, sowie trafen wie den Fernsehstar, bekannt aus der "Schillerstraße", Martin Schneider in der Innenstadt von Marburg.

 

Rettungsschneidgerät LUKAS LKS 55 EN

Nun sind auch wir im Besitz eines Rettungsschneidgerätes der Firma Lukas. Es befindet sich nun auf dem LF 8/6 im Geräteraum 1 und nimmt dort den Platz der TS 8/8 ein. Die TS 8/8 wird nun auf dem Anhänger verladen. Das Rettungsschneidgerät eignet sich für erste Rettungsarbeiten am Unfallort und es ist ein Schneiden und Spreizen ohne Umbau möglich.

Technische Details:

Spreizkraft von 23 Tonnen, Schneidkraft bis zu 55 Tonnen, Spreizweg von 428mm, Rundstahl mit Durchmesser von 37mm

 

 

Beim Kreisentscheid am 20.05.06 in Grünberg belegte die Wettkampfgruppe den 2. Platz. Es waren leider nur noch 5 Mannschaften am Start und somit war die Konkurrenz nicht allzu groß. Mit 1000 Punkten unerreicht war Hattenrod 1 vor Ettingshausen mit 980 Punkten und Rüddingshausen mit 940 Punkte. Hattenrod 2 erreichte Platz 4 und Lindenstruth kam nur auf den 5. Platz. Unsere Gruppe hat einen astreinen Fehlerfreien praktischen Teil hingelegt, lediglich in der Theorie gab es 4 kleine Patzer. Die Wettkampfgruppe bestand in diesem Jahr aus: Jessica Wagner, Frank Schomber, Heinz Schomber, Michael Schmücker, Marc Biedenkopf, Thomas Ruhl, Jörg Scheibelberger, Tilman Haag und Sascha Weingärtner.
 

 

 

 

 

Auch im Jahr 2006 war die Wettkampfgruppe wieder im Trainingslager in Frankfurt um dort die Theorie für die hessische Leistungsübung in Grünberg zu pauken. Wir machten uns auch wieder einen schönen Abend bei gutem Essen und bester Laune.

 

 

 

 

Spende für verunglückten Feuerwehrmann in Goleszow überbracht!

Eine Delegation bestehend aus unserem ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Reiskirchen Herr Klaus Döring sowie den Feuerwehrleuten aus Ettingshausen Heinz Schomber, Harald Stein und Frank Schomber hat am 4. Mrz. 06 die
Geldspende dem verunglückten Feuerwehrmann Wladyslaw Szczytka in Kiesielow (Ortsteil von Goleszow) überbracht.
Dank der vielen Spender (zumeist Feuerwehrleuten, der Verwaltung der Gemeinde Reiskirchen und der VoBa Mittelhessen) ist ein stattlicher Betrag zusammengekommen, von dem vor allem benötigte Medikamente, Pflegemittel
sowie medizinisches Gerät gekauft werden. Zu dem Verunglückten: Herr Szczytka war bei Renovierungsarbeiten am Hausdach
kurz vor Weihnachten letzten Jahres abgestürzt und ist seither Querschnittsgelähmt. In einer der letzten Operationen wurden ihm zwei Titanstäbe zur Abstützung der Wirbelkörper eingepflanzt, so das er sich nun zumindest im Rollstuhl fortbewegen kann und somit wieder etwas an Mobilität gewonnen hat. Wladyslaw hat sich nicht mit seinem Schicksal abgefunden,
sondern kämpft! Er trainiert täglich an seinen Übungsgeräten und nimmt am Dorfgeschehen teil. Zum Glück gibt es in Kiesielow noch echte Nachbarschaftshilfe, hier ist noch Jeder für Jeden da! Wer weitere Informationen , auch zu Partnerschaften mit Goleszow haben möchte, kann sich an Frank Schomber wenden.

Allen Spendern hiermit nochmal im Namen von Herr Wladyslaw Szczytka ganz herzlichen Dank!!!

 

 

 

 

Am 03.12.2005 veranstalteten wir einen Informationstag am Nahkauf um Ihnen Fragen zu beantworten und Anregungen entgegen zu nehmen. Vieles hat sich in den letzten Jahren im Aufgabenbereich der Feuerwehren verändert und deshalb entstand der Gedanke die Mitbürger besser zu informieren. Bei heißen Getränken und selbstgebackenen Plätzchen hatten wir regen Zulauf.

 

 

 

 

Gute Platzierungen für Reiskirchener Wehren beim Leistungswettkampf

Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Feuerwehrleistungswettkampf in Momberg bei Marburg erreichten die Gruppen aus der Gemeinde Reiskirchen gute Platzierungen. Von den 28 teilnehmenden Mannschaften kam Ettingshausen mit 987 von 1000 möglichen Punkten den 4. Platz, dicht gefolgt von Hattenrod (985) auf dem 5. Platz. Die Übung bestand aus einem praktischen Teil, in dem ein Löschangriff nach Dienstvorschrift auf Zeit durchgeführt werden musste, sowie einem theoretischen Teil, bei dem jedes Gruppenmitglied 15 Fachfragen beantworten musste. Für Ettingshausen ist es ein besonderes gutes Ergebnis, da Jörg Scheibelberger, Tilman Haag und Carlos Jung erstmalig an einem solchen Wettkampf teilnahmen. In Grünberg langte es nach einem Stechen gegen Hattenrod nur für Platz 2. Aber wir waren trotzdem sehr zufrieden weil beide Mannschaften volle Punktzahlen erreicht hatten.

 

 

 

 

Unsere Wettkampfgruppe war in diesem Jahr im Trainingslager in Frankfurt. Dort wurde die Theorie für die hessische Leistungsübung gepaukt. Am Abend kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Unsere Bemühungen wurden mit der maximalen Punktzahl (1000) beim Kreisentscheid belohnt. Landeten nach dem stechen mit Hattenrod jedoch auf Platz 2.

 

 

 

 

Ganz besondere Gäste konnte die FF Ettingshausen an ihrem Tag der offenen Tür am Pfingstsonntag am Feuerwehrhaus begrüßen. Eine 28-köpfige Delegation aus der Partnergemeinde Goleszow/Polen zu der eine enge Freundschaft seit über fünf Jahren besteht, verweilten einige Stunden im Kreis der Kameraden von Ettingshausen. Anfang der Beziehung war die Übergabe des Feuerwehrfahrzeuges im Jahre 1999 an die Feuerwehr aus Polen. Das Löschfahrzeug war nach 25 Jahren Dienstzeit in Deutschland auszumustern, jedoch so gut gepflegt und technisch in Ordnung das man sich entschied es der Feuerwehr in Polen anzubieten. Dort tut es seither hervorragende Dienste, wird sogar momentan umgebaut mit einem Löschwassertank und einer Hochdrucklöscheinrichtung versehen.