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Jahreshauptversammlung 29.01.2010

Die Feier des 75-jährigen Bestehen, die seit zehn Jahren währende Freundschaft zu der Feuerwehr der Reiskirchener Partnergemeinde Goleszow (Polen) und die Vorbereitungen des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses standen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit im vergangenen Jahr. Darauf verwies der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen, Thomas Ruhl, während der Jahreshauptversammlung im Sängerzimmer der Sport- und Kulturhalle.

Am Pfingstsonntag wurde das 75-jährige Bestehen begangen. Eine Delegation aus Goleszow weilte Ende Juni vier Tage in Ettingshausen zur Partnerschaftsfeier. Die Feuerwehr unterstützte die Polenhilfe von Anna Rüster (Oppenrod) und die Jugendarbeit durch den Kauf eines Laptops. Ruhl dankte allen Sponsoren. An Terminen nannte er den Pfingstschoppen am 23. Mai sowie eine Vereinsfahrt vom 10. bis 12. September nach Hamburg.

Rechnerin Silvana Lukas erstattete den Kassenbericht, an dem Raymund Geis und Reinhard Strack-Schmalor nichts auszusetzen hatten. Neue Kassenprüfer sind Raymund Geis und Günter Ciesla. Bei einer Stimmenthaltung beschloss die Versammlung eine Änderung der Satzung. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der gesamte Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer. Gemeindebrandinspektor Uwe Seng berichtete über die Einsätze der Reiskirchener Feuerwehren. Seng ging auch auf die Anschaffungen sowie den Stand der Baumaßnahmen in Ettingshausen und Lindenstruth ein und dankte den Verantwortlichen und Einsatzkräften der Feuerwehr Ettingshausen für die geleistete Arbeit. Weitere Grußworte sprachen der Erste Beigeordnete Karl Kräter und Ortsvorsteherin Petra Süße.

Groß war die Zahl der Geehrten. So zeichnete der Vorsitzende die Mitglieder Rolf Wendt, Herbert Brunngräber und Manfred Vogler für 40-jährige Treue aus. Ein halbes Jahrhundert halten Paul Aff, Willi Bietz, Willi Böcher, Helmut Durst, Wilfried Jox, Karl Launspach, Ferdinand Löffler, Reinhard Opper, Josef Pleyer, Klaus Szardening und Johann Weinelt dem Verein die Treue. Oliver Krauss, Thorsten Zahrt und Stefan Rauch versahen über ein Vierteljahrhundert aktiven Feuerwehrdienst und werden während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gesamtgemeinde ausgezeichnet.

Wehrführer Frank Schomber erinnerte an die verschiedenen Einsätze. Dazu zählten der Großbrand in Harbach, ein Kellerbrand, ein Autobrand zwischen Reiskirchen und Hattenrod und ein weiterer Autobrand unter einem Carport. Die rückläufigen Einsatzzahlen wurden als eine Folge der ausgezeichneten Präventionsarbeit angesehen. In diesem Zusammenhang würdigte Schomber die Brandschutzerziehung des Teams um Silvana Lukas. Geschult wurden auch die Landfrauen und die Mitarbeiter der Schülerbetreuung. Zwei Übungen wurden zusammen mit der Feuerwehr Hattenrod absolviert. Die Wettkampfgruppe belegte bei den Feuerwehrleistungsübungen auf Kreisebene den vierten Platz.

Der "Ettingshäuser Feuermelder" und die von Jörg Scheibelberger betreute Homepage geben Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Abschließend berichtete Schomber über die Situation zum Feuerwehrhaus. Jens Wiessner wurde zum Oberfeuerwehrmann und Manuel Schomber zum Feuerwehrmannanwärter befördert.

Über die Arbeit der Jugendfeuerwehr, die aus 18 Mitgliedern besteht, informierte Tilman Haag. Beim Wieseckwanderpokal der Gemeinde Reiskirchen erreichte eine Gruppe den zweiten und eine weitere den fünften Platz. Beim Kreisentscheid in Londorf belegten die Ettingshäuser den zweiten Platz und qualifizierten sich für den Landesentscheid. Vier Mitglieder erwarben die Jugendflamme sowie ein weiteres Mitglied die Leistungsspange. 45 Übungs- und Spielabende fanden statt. Bei einem von der Polizei geleiteten Aufklärungsabend ging es um Alkohol und Drogen und deren Auswirkungen auf dem menschlichen Körper.

Von links: zweiter Vorsitzender Andreas Pleyer, Rolf Wendt, Manfred Vogler, Herbert Brunngräber, Vorsitzender Thomas Ruhl, Manuel Schomber, Wehrführer Frank Schomber, Jens Wiessner, Gemeindebrandinspektor Uwe Seng und erster Beigeordneter Karl Kräter.