Feuerwehr Ettingshausen

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Jahreshauptversammlung 26.01.2007

Gut ausgerüstet und für den Ernstfall optimal vorbereitet

Feuerwehr Ettingshausen zieht Bilanz - Räumliche Situation im Gerätehaus "total unzulänglich" - Bürgermeister Sehrt lobt hohen Ausbildungsstand

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen ist gut ausgerüstet und auch für den Ernstfall optimal vorbereitet. Darauf verwies Wehrführer Frank Schomber bei der Jahreshauptversammlung. Die Tatsache, dass die Wehr tagesalarmsicher ist, hob der Wehrführer besonders hervor. 65 Stunden Unterricht und Praxis wurden in Anspruch genommen. Hinzu kommen Übungen der Wettkampfgruppe sowie Zusatzausbildungen in technischer Hilfeleistung. Beim hessischen Feuerwehrleistungswettkampf auf Kreisebene belegte man den zweiten Platz. Neben vielen praktischen Übungen wurde für den theoretischen Teil ein Vorbereitungswochenende in der Jugendherberge in Frankfurt durchgeführt.
Die Wehr wurde zu zwei Brandeinsätzen alarmiert, hinzu kamen weitere technische Hilfeleistungen und Brandsicherheitsdienste. Die Brandschutzerziehung, die schon seit Jahren von Silvana Lukas und Tamara Uhde im Kindergarten "Zugvögel" und in der Grundschule durchgeführt wird, gehört zu den wichtigsten Aufgaben bezüglich eines vorbeugenden Brandschutzes. Ein zentrales Thema war die Indienststellung eines hydraulischen Rettungsgerätes mit Zubehör. Erforderlich geworden war die Anschaffung aufgrund der Tatsache, dass es von allen anliegenden Kerngemeinden mit stationiertem Rettungsgerät länger als die geforderte Hilfsfrist von zehn Minuten dauert, bis im Einsatzfall wirksame Hilfe im Einzugsgebiet der Feuerwehr Ettingshausen geleistet werden kann.
Sehr ausführlich schilderte der Wehrführer die "total unzulängliche räumliche Situation" des Gerätehauses. Eine Erweiterung in seitlicher Richtung sei nicht möglich und die Tatsache, dass es im unmittelbaren Zugang der Feuerwehrausfahrt drei Bushaltestellen gebe, behindere im Ernstfall unter Umständen ein schnelles Ausrücken. Hier müsse umgehend an einem Lösungsvorschlag gearbeitet werden. Dagegen kann die Öffentlichkeitsarbeit als sehr optimal bezeichnet werden. Unter www.feuerwehr-ettingshausen.de ist die Wehr im Internet vertreten, wobei Systemadministrator Jörg Scheibelberger hervorragende Arbeit geleistet habe. Um aber auch die Menschen zu erreichen, die keinen Internetanschluss haben, wurde ein Infoheft mit dem Namen "Ettingshäuser Feuermelder" gestaltet. Sehr enge Beziehungen gibt es zu der Feuerwehr in der Reiskirchener Partnergemeinde Goleszow (Polen), über die Frank Schomber informierte.
Der Vorsitzende Heinz Schomber verwies auf eine Winterwanderung und den traditionellen Pfingstschoppen. Eine zweitägige Radtour führte durch das Altmühltal mit dem Besuch des Klosters Weltenburg und des Hochseilparks in Beilengries. Ein Grillfest wurde durchgeführt und am Sportfest des SV Ettingshausen mit zwei Mannschaften an der Gaudi-Olympiade teilgenommen. Jugendfeuerwehrwart Mark Biedenkopf informierte über die Aktivitäten der Jüngsten. Teilgenommen wurde am Wettkampf der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Reiskirchen um den Wieseck-Wanderpokal sowie am Kreisentscheid. Sehr erfolgreich war man bei einem Fußballturnier der Jugendfeuerwehr Reiskirchen. Eingesammelt wurden die Weihnachtsbäume. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Hattenrod wurde eine Übung durchgeführt. Angeboten wurden 102 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung, 79 Stunden allgemeine Jugendarbeit und drei Tage Fahrten oder Ausflüge.
Bürgermeister Holger Sehrt lobte den hohen Ausbildungsstand der Wehr. Gemeindebrandinspektor Bernd Debus bescheinigte der Wehr, zu den Aktivsten in der Gemeinde zu gehören. Brandschutzerziehung und Öffentlichkeitsarbeit, die zuvor auch der Reiskirchener Bürgermeister gelobt hatte, seien einmalig. Rechnerin Silvana Lukas erstattete den Kassenbericht. Günter Ciesla, der zusammen mit Simone Schussmann die Kasse geprüft hatte, bestätige eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einhellig erfolgte. Neue Kassenprüfer sind Günter Ciesla und Harald Nagel. Vorsitzender Heinz Schomber und dessen Stellvertreter Thomas Ruhl zeichneten Arnold Görnert und Reinhard Keil sowie in Abwesenheit Manfred Schlosser und Erwin Herzberger für 50-jährige Vereinszugehörigkeit aus. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Horst Riedmann, Ingo Breuning, Andreas Pleyer, Petra Ruhl, Frank Schomber, Silvana Lukas, Steffen Thiel, Thorsten Zahrt sowie in Abwesenheit Jörg Breuning und Tanja Keil geehrt.