Feuerwehr Ettingshausen

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Lob für vorbildliches Feuerwehrgerätehaus in Ettingshausen

Ein vorbildliches Haus, die kluge Entscheidung der Gemeindegremien und ein hohes Lob an Frank Schomber und Thomas Ruhl als die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen standen im Mittelpunkt zahlreicher Worte anlässlich der Einweihung des Feuerwehrhauses am Pfingstsonntagvormittag (12.06.2011).

Wehrführer Frank Schomber ging zunächst auf die Geschichte des Baues ein, bei dem wegen großer Mängel das bisherige Feuerwehrhaus im Dezember 2009 total abgerissen wurde. Zugute kam der positiven Entscheidung das aufgelegte Konjunkturprogramm, aus dessen Mittel vorwiegend der Bau finanziert wurde.

Schomber stellte auch die großen Bemühungen der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen bezüglich der Brandschutzerziehung in der Kindertagesstätte und der Grundschule ebenso heraus wie auch die gute Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Nicht unerwähnt ließ der Wehrführer auch die Tatsache, dass den Einsatzkräften in der Bauzeit sehr viel abverlangt wurde. Schomber dankte allen, die auch finanziell durch Spenden den Bau unterstützten. Bürgermeister Holger Sehrt sprach von einem gelungenen Neubau, der dem neuesten Stand der Technik entspreche. Auch der Technische Prüfdienst sei voll des Lobes. Neben einem großen Arbeitseinsatz durch Vereinsmitglieder sollte auch die Unterstützung in Höhe von etwa 30 000 Euro aus der Vereinskasse keineswegs unerwähnt bleiben. Der Bürgermeister bescheinigte, dass das Geld sehr gut angelegt sei und es nun vernünftige Arbeitsbedingungen für die Wehr gebe. Sehrt übergab einen automatisierten Defibrillator. Gemeindebrandinspektor Uwe Seng verwies in seinen Ausführungen darauf, dass die primäre Aufgabe der Feuerwehr sei, Menschen in Not zu helfen. Seng sprach von dem alten Gebäude als »einem Häufchen Elend«, sodass der Neubau der richtige Schritt in die richtige Richtung sei. Der Gemeindebrandinspektor bescheinigte der Einsatzabteilung, dass sie das zweite Standbein der Feuerwehren in der Gemeinde Reiskirchen sei, wegen der Tagesalarmsicherheit.

Leszek Slauer, Wehrführer der Feuerwehr aus der Reiskirchener Partnergemeinde Goleszow (Polen), die mit einer zwanzigköpfigen Delegation für einige Tage in Ettingshausen weilte und damit die ausgezeichnete Beziehung und die enge freundschaftlichen Bande deutlich unterstrich, gratulierte und sprach seine Anerkennung aus und die Hoffnung, dass der heilige Florian über dem Gebäude wachen möge. Dipl.-Bauingenieur Winfried Bell von dem Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau Bell (Rockenberg) dankte allen, vor allem auch den Handwerkern, für das Engagement und bescheinigte, dass eine gute Arbeit geleistet worden sei.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Markus Leopold, der auch die Grüße von Landrätin Anita Schneider und des Kreisbrandinspektors Mario Binsch, überbrachte, lobte nicht nur das Haus, sondern auch die gelungene Außenanlage. Das Feuerwehrhaus sei eine Heimat für die Einsatzkräfte, die nach schweren Arbeitseinsätzen einen Raum brauchten, um das Erlebte zu verarbeiten, um abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Das sei in dem ehemaligen Gebäude, das Leopold als »Pflegefall« bezeichnete, keineswegs der Fall gewesen. Leopold lobte auch den zweiten Platz der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen bei den Leistungsübungen auf Kreisebene in Grünberg. Diese Platzierung sei umso höher zu bewerten, da sie neben der Arbeit am eigenen Feuerwehrhaus erreicht wurde.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Gießen der Feuerwehren, Horst Münch, sprach von einem großen Tag für die Gemeinde Reiskirchen. Münch erinnerte daran, dass das Haus erst in zweiter Linie für die Feuerwehr gebaut worden sei, in erster Linie eindeutig für die Sicherheit der Bürger. Im Auftrag des Landesverbandes der Feuerwehren in Hessen und des hessischen Innenministers übergaben Münch und Bürgermeister Holger Sehrt Urkunden an Firmen, die Feuerwehrleute beschäftigen und diese auch bei Einsätzen problemlos freistellen.

Der Einweihungsfeier vorausgegangen war ein Festgottesdienst, den Pfarrerin Christine Müller hielt. Sie erinnerte an die Pfingstgeschichte, in deren Mittelpunkt die Ausgießung des Heiligen Geistes steht. Hier gebe es viel Gemeinsames, so auch die Farbe »Rot« für den Geist, das Feuer und die Feuerwehr. Die Kraft Gottes sollte Patin des Hauses sein. So wie die Christen zu Pfingsten den Geburtstag der Gemeinde feierten, begehe man in Ettingshausen den Geburtstag des neuen Feuerwehrhauses. Umrahmt wurde der Gottesdienst durch Posaunenbläser

 

Einsatzkräfte der Feuerwehr Ettingshausen, Gäste der Feuerwehr aus Goleszow sowie hintere Reihe, von links: Bürgermeister Holger Sehrt, Gemeindebrandinspektor Uwe Seng, Vors. des Kreisfeuerwehrverbandes Horst Münch, der stellvertr. Kreisbrandinspektor Markus Leopold, Wehrführer Frank Schomber (rechts) und der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen, Thomas Ruhl (3. v. rechts).

 

Erste Einblicke in das neue Feuerwehrhaus

Die Einweihung des Feuerwehrhaus findet am traditionellen Pfingstschoppen (12.06.11) statt. Ab 10:00 Uhr beginnt der Festgottesdienst und um 11:00 Uhr findet die offizielle Einweihung statt. Sie sind recht herzlich eingeladen.

Das Feuerwehrhaus mit den Fahrzeugausfahrten

 

Der Eingang ins Feuerwehrhaus

 

Die Fahrzeuge

 

Der Umkleideraum

 

Der Schulungsraum mit angrenzender Küche

 

Der Jugendraum

 

Spatenstich am 16.03.2010

Den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen (v.l.): Parlamentsvorsitzender Torsten Pfeiffer, Gemeindebrandinspektor Uwe Seng, Ortsvorsteherin Petra Süße, Bürgermeister Holger Sehrt, Wehrführer Frank Schomber, Ausschussvorsitzender Reinhard Strack-Schmalor sowie Architektin Bianca Nebe und Winfried Bell vom Ingenieurbüro Bell.

Die Bauarbeiten in der Straße "Am Bahnhof" in Ettingshausen waren schon seit einigen Tagen nicht zu übersehen. Am Dienstagnachmittag wurde mit dem Spatenstich der Neubau des Feuerwehrgerätehauses offiziell in die Wege geleitet.

Bürgermeister Holger Sehrt erinnerte an die erheblichen Mängel und Defizite des bisherigen Feuerwehrhauses, so dass mittelfristig Handlungsbedarf bestanden habe. So sei die Umkleide in der Fahrzeughalle aufgrund der Unfallgefahr vom technischen Prüfdienst beanstandet worden und für die Jugendfeuerwehr war kein Raum vorhanden. Hinzu kamen unzureichende Lageräume und Parkmöglichkeiten - insbesondere bei Einsätzen - sowie erhebliche energetische Mängel, die auch hohe Kosten verursachten. In einer Gebäudeanalyse kam das beauftragte Architekturbüro zu dem Ergebnis, dass aufgrund der schlechten Bausubstanz ein Um- und Anbau annähernd so viel kosten würde wie ein Neubau. Pläne wurden in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Ettingshausen erarbeitet. Als Bund und Land das Konjunkturpaket II auflegten, wurde beschlossen, das Geld für den Neubau des Feuerwehrhauses zu verwenden.

Das neue Feuerwehrhaus entspricht allen gesetzlichen Anforderungen und dem Stand der Technik. Die neue Fahrzeughalle verfügt über zwei Stellplätze und hat eine Nutzfläche von 125 Quadratmetern. Die Umkleide-, Aufenthalts- und Ausbildungsräume sowie der Geräte- und Lagerraum schließen sich östlich an die Fahrzeughalle an. Durch die Anordnung der Fahrzeughalle auf der Nordseite kann die vor dem Gebäude liegende Fläche durchgehend als Übungshof genutzt werden.

An den östlichen Bereich des Gebäudes grenzt ein Parkplatz mit 18 Stellplätzen. Dazu musste der Spielplatz in der Straße "Am Bahnhof" weichen. Ein neuer Spielplatz wird an der Ecke Bessinger Straße entstehen. Im Dezember wurde das bisherige Feuerwehrgebäude abgerissen. Vor kurzem begannen die Erd-, Kanal- und Bodenverbesserungsarbeiten. Die Baukosten sind mit 820000 Euro veranschlagt, davon werden 764049 Euro (Landesdarlehen aus dem Konjunkturprogramm II) gefördert. Auf die Gemeinde entfällt somit ein Anteil in Höhe von etwa 55951 Euro. Das Geld sei gut investiert in die Sicherheit der Bürger und die der Feuerwehr. Abschließend betonte der Bürgermeister, dass in Kürze auch unter Einbeziehung des Ortsbeirates und der Eltern über die Gestaltung des neuen Spielplatzes entschieden werde solle. Sehrt sprach die Hoffnung aus, dass der Bau noch in diesem Jahr fertiggestellt werde.

Ortsvorsteherin Petra Süße freute sich darüber, dass der Standort des Gerätehauses nicht außerhalb, sondern im Ort liege. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Reinhard Strack-Schmalor, nannte den Bau des Hauses ein Symbol dafür, wie sich Bürger für die Gemeinschaft einsetzten und würdigte die geplanten Eigenleistungen. Wehrführer Frank Schomber erinnerte daran, dass die Verantwortlichen der Feuerwehr für die Zeit der Bauphase alle Vorkehrungen getroffen hätten, um im Ernstfall voll und jederzeit einsatzfähig zu sein. Die Fahrzeuge seien gut untergebracht. Für den Fall eines Einsatzes gebe es einen Plan, der mit den Einsatzkräften abgesprochen sei.

 

Geplante Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus Ettingshausen

Verfasser: Frank Schomber (Wehrführer der FF Ettingshausen)

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie über den aktuellen Sachstand über geplante Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus in Ettingshausen informieren.

 

Dazu möchte ich Ihnen zunächst die momentane Situation aufzeigen.

Was vor wenigen Jahrzehnten noch ausreichend und gut für die Ausstattung einer Feuerwehr war, hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. War es seinerzeit die Hauptaufgabe der Freiwilligen Feuerwehren den abwehrenden Brandschutz, also die Brandbekämpfung sicherzustellen, so sind es zur Zeit mehr als 70% Hilfeleistungseinsätze (Sturmeinsätze, Hochwassereinsätze, Verkehrsunfälle, Unfälle mit Betriebsmittel und Chemikalien, Personensuche und vieles mehr).

Das hat sich natürlich auf die Einsatzmittel, Fahrzeuge und Schutzausrüstung der Feuerwehren ausgewirkt.

Im Vergleich zum vorhergehenden Fahrzeug (LF8) führen wir heute nachfolgende Ausrüstung auf dem Löschgruppenfahrzeug LF8/6 mit: Stromerzeuger, Beleuchtungsgerät, Tauchpumpe, abnehmbare Feuerlöschkreiselpumpe, Rettungsschneidgerät mit umfangreichem Zubehör, Hitzeschutzkleidung, erweiterte Mittel zur Herstellung von Löschschaum, eine Schnellangriffseinrichtung (mit 600 Liter Löschwasser an Bord um schnelle Brandbekämpfung einleiten zu können).

Mit der Modernisierung der Ausrüstung wurde auch die Dienst- und Schutzkleidung grundlegend verbessert.

Wurden früher jedem Feuerwehrmann ein Arbeitskombi mit Gummistiefel und ein Helm sowie ein paar Handschuhe zur Verfügung gestellt, so gehört heute zur Grundausstattung: Feuerwehrhelm, Feuerwehrschutzstiefel, Arbeitshose und Jacke, sowie ein Kälteschutz für den Winter, selbstverständlich Arbeitshandschuhe und für alle Atemschutzgeräteträger eine Hitzeschutzkleidung mit umfangreichem Zubehör für den Eigenschutz.

In der heutigen Zeit finden alle 14 Tage Übungseinheiten in Theorie und Praxis statt, wie Sie auch unserem Übungsplan entnehmen können. Auch im Winter treffen wir uns in diesem Turnus zumeist im Feuerwehrhaus zur Ausbildung.

Wie schon oben beschrieben ist neben dem abwehrenden Brandschutz die allgemeine Hilfe (auch Hilfeleistung) unser größter Aufgabenbereich. Jedoch sind wir auch für den vorbeugenden Brandschutz tätig. Seit vielen Jahren findet im Kindergarten und in der Grundschule die Brandschutzerziehung für Kinder statt.

Aber auch für Erwachsene haben wir schon mehrmals Informationsabende zu diesem Thema in unseren Räumlichkeiten vermittelt.

Für unsere Zukunft fördern wir die Jugendabteilung. Hier werden Jugendliche ab 10 Jahre an die Feuerwehrarbeit herangeführt, sie nehmen an Wettkämpfen teil aber auch Spiel und Spaß werden großgeschrieben. Die Jugendfeuerwehr soll auch in Zukunft unseren Nachwuchs in der Einsatzabteilung stellen.

Für all diese Arbeit muss geeignetes Arbeitsgerät, aber auch eine zeitgemäße Unterkunft bereitgestellt werden. Dafür ist unsere Kommune zuständig. Unser Technisches Gerät, die Fahrzeuge und die persönliche Ausrüstung sind Top.

Unsere Unterkunft zeigt allerdings im Laufe der Jahrzehnte einige Mängel auf.

Vor einigen Jahren wurden wir seitens der Gemeindeverwaltung gebeten eine Liste zu erstellen welche Probleme in Zukunft angegangen werden müssen. Diese Liste wurde vom technischen Prüfdienst (Institution welche die Feuerwehren in abständen von ca. 5 Jahren auf Arbeitssicherheit prüft) im Hinblick auf ihr Aufgabengebiet bestätigt.

Auch zum Thema Wärmeschutzmaßnahmen des Gebäudes wurde eine Fachfirma beauftragt. Ein Bauplaner hat sich vor kurzem das Gebäude angesehen, Proben der Bausubstanz genommen und ein Sanierungskonzept erstellt.

 

Ich möchte Ihnen hier die festgestellten Mängel am Feuerwehrhaus aufzeigen:

  • Es gibt keine zugewiesenen Parkplätze im Bereich des Feuerwehrhauses. Die momentane Parksituation im Bereich der Bushaltestelle wird zwar seitens der Gemeindeverwaltung geduldet, ist aber nicht Rechtens.

  • Es befinden sich 4 Bushaltestellen im Bereich der Straße „Am Bahnhof“. In den Bereichen ist das Parken grundsätzlich nicht erlaubt.

  • Die Torausfahrten am Feuerwehrhaus sind zu eng und zu niedrig. Das jetzige Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1999 ist eine Sonderanfertigung und wurde bei der Anschaffung  „tiefer gelegt“, sonst hätte es nicht in die Fahrzeughalle gepasst.

  • Da es keinen separaten Zugang in die Fahrzeughalle gibt, wo sich auch die Umkleidespinde befinden, kommt es bei der Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge zu gefährlichen Situationen in der Torzone.

  • Die Unterbringung der Umkleidespinde in der Fahrzeughalle ist nicht zulässig.

  • Eine Trennung von Frauen- und Männerumkleide ist nicht gegeben.

  • Es sind keine Reinigungsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte und deren Ausrüstung vorhanden.

  • Es fehlen ein Lagerraum (Anbau im Außenbereich ist nicht genehmigt), ein Werkstattbereich (wir müssen zahlreiches Gerät ständig warten, z.B. Akkus von Beleuchtungsgeräten, Absperrmittel sowie zahlreiche Funkgeräte), ein Lehrmittelraum beziehungsweise ein Büro für die ständig wachsende Verwaltungsarbeit.

  • Das gesamte Gebäude wird mit Strom geheizt. Eine Wärme zum Wohlfühlen ist damit im Winter nicht zu erreichen, da der Boden immer kalt bleibt. Außerdem ist diese Form des Heizens in heutigen Zeiten nicht mehr sinnvoll.

  • Ein Heizungsraum ist nicht vorhanden.

  • Das gesamte Gebäude besitzt keine Wärmedämmung.

  • Die Fließen im Schulungsraum weisen ebenso wie die Wände in der Fahrzeughalle und im gesamten Anbau Risse auf.

  • Die Bodenplatte im hinteren Teil der Fahrzeughalle hat sich abgesenkt.

  • Das Dach besteht aus Faserzementplatten (Eternitplatten) und ist seit geraumer Zeit undicht. Bei Starkregen bilden sich Pfützen in der Herrentoilette, im Flur und auch im Schulungsraum.

 

Bei der Erstellung des Bedarfs und Entwicklungsplanes (BEP) durch die Gemeindefeuerwehr waren einige dieser Mängel bereits bekannt und sollten Mittelfristig beseitigt werden. Der BEP dient den gemeindlichen Gremien zur Kostenplanung in den nächsten Jahren, dieser wurde vor fast 5 Jahren begonnen und ist nunmehr seit Anfang dieses Jahres in Kraft. Seinerzeit gingen wir Renovierungsmaßnahmen in Verbindung eines Anbaus aus. Daher findet sich im BEP zum Feuerwehrhaus folgende Textpassage:

 

Feuerwehrhaus Ettingshausen (Seite 64 BEP):

Die direkt vor der Feuerwehrausfahrt befindliche Linien- und Schulbushaltestelle ist schnellstens zu verlegen. Alarmparkplätze für die Einsatzkräfte sind zu schaffen.

Das Feuerwehrhaus im Ortsteil Ettingshausen ist bedingt durch die räumliche Enge der Fahrzeughalle, in der sich auch die Umkleidemöglichkeiten befinden, zu eng.

Eine Mängelliste des technischen Prüfdienstes liegt vor. Es ist ein separater Umkleideraum, Waschgelegenheiten für die Einsatzkräfte, ein Büro, sowie ein Werkstatt- und Lagerraum zu schaffen. Bedingt durch die Fahrzeughöhen ist im Rahmen einer Neubeschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges eine räumliche Erhöhung der Fahrzeugunterstellmöglichkeiten vorzusehen. Eine Kostenschätzung liegt noch nicht vor. Eine Verlagerung des kompletten Standortes wird auf Grund der zentralen Lage nicht befürwortet.

 

Nachdem in den letzten Jahren alle Feuerwehrhäuser der Gemeinde den Erfordernissen angepasst wurden, steht als letzter Ortsteil nun Ettingshausen an. Der Gemeindefeuerwehr sowie dem Gemeindevorstand ist die Notwendigkeit dieses Standortes bekannt, als östlichster Gemeindeteil liegen wir außerhalb der Erreichbarkeit für tagesalarmsichere Feuerwehren, es kann also ohne die Feuerwehr Ettingshausen nicht die gesetzlich geforderte Hilfsfrist von 10 Minuten eingehalten werden.

Die Feuerwehr Ettingshausen ist Tagesalarmsicher.

Da der jetzige Standort beibehalten werden soll, ist eine räumliche Ausdehnung Richtung dem Gebäude Volksbank (Fahrzeughallen) und in Richtung Bahnhofsgebäude (jetziger Spielplatz/dann PKW-Stellplätze) unumgänglich. 

Aufgrund des Konjunkturpaketes II stehen der Kommune nun Landesmittel in ausreichender Höhe zum Neubau eines Feuerwehrhauses in Ettingshausen zur Verfügung. Hiermit soll gemäß Beschluss der Gemeindevertretung aus Reiskirchen vom 01. April 2009 das Feuerwehrhaus am jetzigen Standort gemäß dem Vorschlag des Bauplaners neu errichtet werden.