Feuerwehr Ettingshausen

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Vermisste Person im Feuerwehrhaus

Mittwoch den 25.11.09

 Am Mittwochabend heulten die Sirenen in Ettingshausen und Hattenrod. Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung und eine vermisste Person im Feuerwehrhaus Ettingshausen. Zum Glück
handelte es sich hierbei nur um eine Alarmübung der Feuerwehren.

Beim eintreffen der Ettingshäuser Feuerwehr lautete der Auftrag eine vermisste Person im Gebäude zu suchen und zu retten, parallel musste eine Brandbekämpfung eingeleitet werden, welche die Hattenröder Kameraden über Steckleiterteile von der Außenseite durch das eingeschlagene Fenster durchführten.

 Alarmiert waren gemäß Alarmplan die Feuerwehren Hattenrod, Ettingshausen und von Reiskirchen das Einsatzleitfahrzeug mit der Wärmebildkamera, die auch zum Einsatz kam.

 Die zu rettende Person wurde 15 min nach Einleitung der Rettungsmaßnahmen ins Freie verbracht, durch den gezielten Löscheinsatz wurde einen Ausbreitung des mittlerweile Küchenvollbrandes auf andere Räume verhindert! 

Als Übungsbeobachter waren Mario Binsch (stellv. Gemeindebrandinspektor) und Frank Schomber (Wehrführer Ettingshausen) an der Übungsstelle. Den Einsatz geleitet haben für Ettingshausen Stefan Rauch und für Hattenrod Jörg Langsdorf.

Die Übung hatte für uns zwei wichtige Ziele:

1. Nach unserem Auszug aus dem Feuerwehrhaus am vergangenen Wochenende sind die Fahrzeuge getrennt im Ort untergebracht. Während das Löschfahrzeug in einer Halle dezentral untergebracht ist, steht das Mannschaftstransportfahrzeug samt Anhänger auf einem Privatparkplatz im Ort. Ein ausgewähltes Team holt im Einsatzfall das Löschfahrzeug und fährt zum Sammelplatz. Von dort geht es zur Einsatzstelle. Diesen Ablauf zu überprüfen galt es als erstes... bei der Alarmübung hat dies auch sehr gut mit nur geringer Zeitverzögerung aber weit in der geforderten 10-minütigen Hilfsfrist funktioniert.

2. Da das Feuerwehrhaus nun auf seinen Abriss wartet, war es möglich dort eine etwas ungewöhnliche Übung unter realistischen Bedingungen durchzuführen. Unser Feuerwehrmann Peter Görnert (beruflich: Berufsfeuerwehr Frankfurt) hat über den Tag das Feuerwehrhaus so präpariert, das eine täuschend echte Szenerie den Einsatzkräften dargeboten wurde. Das gesamte ehemalige Funktionsgebäude wurde mittels einer Nebelmaschine verraucht und in der Küche ein richtiges Feuer im Bodenbereich entfacht. Mittels eines Gasbrenners konnte ein "Flash-over" also eine Rauchgasdurchzündung des Brandraumes beim öffnen der Tür im Deckenbereich simuliert werden.