Feuerwehr Ettingshausen

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Alarmübung der FF Ettingshausen und Hattenrod

Mittwoch den 19.08.2015

Am Mittwochabend sah man schwarze Rauchwolken am Rand von Ettingshausen. Nur wenige Momente später ertönten die Sirenen und läuteten damit eine Alarmübung der Einsatzabteilungen von Hattenrod und Ettingshausen ein. Angenommen wurde, dass zwei Männer die Werkstatträume aufräumten und den Müll illegalerweise hinter dem Gebäude verbrannten. Reste von Farben und Lacken sorgten dann für eine Verpuffung die einem der Männer
Verbrennungswunden zufügten. Der zweite Mann war derart erschrocken, dass er bewusstlos mit einem Herzinfarkt in den Werkstatträumen zusammenbrach. Das Feuer griff auf Teile des Werkstatttraktes über und
bedrohte, durch die Hitzestrahlung, den nahestehenden Flüssiggastank.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte, unter Leitung des Gruppenführers Peter Görnert, sahen sich einer vielzahl komplexer Aufgaben gegenüber.
Rettung des Vermissten im verrauchten Bereich unter Atemschutz, Versorgung des Brandverletzten bis zur Übergabe an den Rettungsdienst,
Brandbekämpfung und natürlich der Schutz des Gastanks. Die Gefahrenschwerpunkte wurden erkannt, bewertet und der Wichtigkeit nach abgearbeitet.

Nach kurzer Zeit konnte der Vermisste gefunden und ins freie gebracht werden, sodass er von den Feuerwehrkräften versorgt werden konnte.
Anschließend ging der Atemschutztrupp, mit seiner knapp 25Kg schweren Ausrüstung, nochmals in die Werkstatt vor und suchte mit der
Wärmebildkamera nach Hitzequellen. Parallel mit Eintreffen der Unterstützung aus Hattenrod erlitt einer der
eingesetzten Atemschutzkräfte einen Kreislaufkollaps und musste von den nachrückenden Kräften gerettet werden.

Eine anspruchsvolle und fordernde Lage die von zahlreichen Dorfbewohnern begutachtet werden konnte.
Im Anschluss an die Übung gab es eine Nachbesprechung in der die Übungsbeobachter Verbesserungspotential an die Feuerwehrmänner und
-frauen weitergaben. "Dafür ist eine Übung da, um Dinge zu finden die man noch besser machen kann". Alles in allem zeigten sich die
Verantwortlichen, allen voran Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch, aber zufrieden mit den gezeigten Leistungen.

 

Der brandverletzte Mann wird durch die Feuerwehr versorgt bis
zur Übernahme durch den Rettungsdienst

 

Der Atemschutztrupp ist einsatzbereit

 

Atemschutztrupps retten einen Kollegen mit Kreislaufkollaps

 

Die Tür zum verrauchten Bereich wird vorsichtig geöffnet

 

langsames Eintreten in den verrauchten Werkstattbereich